Donnerstag, 15. Mai 2014

Kurzes Zwischenspiel in good old Austria...

.... Mitte Mai fahren wir von Pulau Tioman, über Mersing, Kuala Lumpur, Abu Dhabi, München- heim nach Salzburg (der Trip dauerte 33 Stunden, aber das Adrenalin bei der Ankunft war hoch, und wir waren erstauntlich fit!) ... ein besonders schönes Ereignis wartet auf uns, die Hochzeit von Sebastian und Theresa!!!

Wir freuen uns sehr auf ein Wiedersehen mit unseren Familien und auch Freunden...

Der Abschied fällt- 2 Tage nach dem Jawort- umso schwerer..... BYE BYE.....

Sonntag, 11. Mai 2014

Schnorchelpause.....

Wir fahren per Dinghi 10 Minuten zu einer kleinen Insel, um diese zu umrunden...

Einheimische und Taucher haben uns erklärt, man kann dort Schwarzspitzenriffhaie treffen, und so haben wir uns australische Verstärkung mitgebracht, die haben damit Erfahrung... trotzdem klopft das Herz ein bissi....aufgrund der tollen Unterwasserwelt vergißt man das jedoch bald...


Beschützer Nr. 1....


  
Beschützer Nr. 1 mit Beschützer Nr. 2!!!


Anemonenfische, genauer gesagt Damselfische (NEMO!)...


Schöner Korallenkopf


Der da heißt "Long Tom"


Schöner haben wirs noch nicht gesehen...


Was ist denn das für ein Kraut???


Die hier sind monogam- wir nennen sie Pärchenfische...


Korallenkindergarten!!


Das hier soll ein junger Fisch sein- noch haben wir ihn im Fischbestimmungsbuch nicht gefunden...


Manche sind super getarnt...





Einer von vielen vielen Kormoranen...


Papageienfisch... ein ganz schöner...




























Donnerstag, 1. Mai 2014

Tioman Islands- Taucherparadies

Wir schaffen die Passage nach Tioman im Rekordtempo, meistens allerdings motorsegelnd- aber die Strömung mit uns. 3 Tage nach Singapur tauchen wir buchstäblich in eine andere Welt ein...

Am ersten Ankerplatz in 5 Meter Tiefe auf Sand und super Sicht beginnen wir mit der Reinigung des Unterwasserschiffs. Das Antifouling hält super, nur grüner Schleim hat sich gebildet, den wir vorsichtig entfernen...

Nach Tioman sind wir in großer Eile gekommen, weil wir unser Boot für die Heimreise nach Österreich am 15. Mai sicher in einer Marina lassen möchten (und für die Versicherung müssen). Diese Marina nimmt jedoch keine Reservierungen entgegen, es gilt "first come- first serve", von daher die Eile. Es entgehen uns am Weg hierher zahlreiche wunderschöne Inseln, aber was sein muß, muß sein. Prompt ist die Marina voll, aber ein Malaie mit seinen kleinen Ausflugsbooten ist so nett und macht uns Platz. Im Marinabüro versuchen wir mühsam zu erklären, warum wir den Platz fix brauchen, und der Angestellte meint, wir sollen, falls wir dazwischen rausgehen, einfach den Platz mit einem Seil absperren... wir sind skeptisch, weil ein Seil ist schnell entfernt, und wir dürfen auf keinen Fall unseren Flug versäumen... Die nächste Marina liegt ca. 150 Seemeilen entfernt, und nicht in unserer Richtung nach unserer Rückkehr.... ein paar Tage später kommt ein Seglerfreund, wir schauen, dass ein Platz neben uns frei gemacht wird, und er schaut uns, dass unser Platz frei bleibt, so können wir RAUS- Richtung Pulau Tulai, eine kleine Insel quasi ums Eck.... wunderschön- wir verbringen dort 3 Tage und Nächte... ruhiges Wetter, keine Gewitter, gut geschützt außer gegen Westen, Sicht Unterwasser gute 15 Meter, das erste Mal schwimmen und schnorcheln wir wieder ausgiebig... und rasten....

Ein Strand ganz für uns alleine... wir gehen nur kurz an Land (Sandfliegen???) und ansonsten schnorcheln wir (Crew mit Ganzkörperanzug- obwohl bis dato keine Quallen aufgetaucht sind... offensichtlich genug Schildkröten, denen die Quallen als Nahrung dienen und sauberes Wasser).


Der Captain gibt nicht auf... nachdem uns zwei unserer besten Köder beim Schleppen abgebissen worden sind, versucht er von Bord aus das Bodenangeln- ein Red Snapper wär uns eh lieber als ein Tuna... Crew macht inzwischen Pasta, die Hoffnung ist kleiner als der Hunger...


Granitfelsenformation- wer sieht den Elefanten von hinten? Wahrscheinlich nur wir und unsere Theresa...


Fischer übernachten auch mal hier. Sie werfen Ihren Müll ins Wasser, entsorgen das Öl, und schneiden einen Riesenbaum in den Mangroven nieder... sie wissen es offensichtlich einfach nicht besser.Gut in Österreich wüßte es jeder und trotzdem findet man am Straßenrand immer noch MacDonalds Verpackungen und Bierflaschen etc....


Was auch immer die mit den Zweigen vorhaben....


Der Captain beim Morgensport... bei Null Brise früh am Morgen kann man die Fische vom Kajak aus beobachten...


Besuch aus der Marina, unser Seglerfreund Rob von der Rally lädt ein paar Junge Schweden auf einen Segel- und Schnorcheltag ein...


Endlich DIE Gelegenheit, Captain mit Kajak in den Mangroven verschollen, hat die Crew das Bedürfnis, den neuen Dinghi Motor zu starten- und es funktioniert! Gar nicht so klar, weil fast alle Seglerfrauen die Dinger nicht starten können... siehe Rasenmäher zuhause...


Seeadler beim Frühstück Fischen- prompt kommt ein zweiter und jagt ihm die Beute wieder ab...


Wir beschließen bei gutem Wind einen Segeltag rund um Tioman Island- rund 11 Seemeilen lang- zu machen. Der Wind ist jedoch unbeständig, dreht ständig, und wir machen x-Wenden, ein super Trainingstag...


Am Südspitz von Tioman die sogenannten "Donkey's Ears", Eselsohren- wir haben dabei an Eva's Hund Alaska gedacht...


Interessante Wolkenbilder- noch kommen die meisten Gewitterwolken aus dem Nordosten- bald sollte jedoch der Monsun wechseln, im Juni wollen wir, dank Südwestmonsun, nach Borneo segeln (und nicht motoren...)...


Wind dreht nochmal, und wir segeln vor dem Wind auf eine schöne hohe Gewitterwolke zu...


Links am Bild regnet es schon, und mittig sieht man eine Windhose, die sich jedoch bald auflöst, dank Radar können wir die Entfernung feststellen, mehr als 10 Seemeilen, also kein Problem...


Noch ein letzter Blick zurück.. bevor wir im Nordwesten wieder in der Marina anlegen...


Beim Reinfahren sehen wir einen bekannten Segler, dessen Anker leider wieder und wieder nicht hält, Mike fährt raus um zu helfen, letztendlich - es ist kurz vorm Finsterwerden, schauen wir um einen freien Platz und lotsen den allein segelnden Harke herin...

Ein Nachbar hält mir derweil diesen hier vor die Nase- der erste Schwarzspitzenriffhai den ich sehe... ich dachte eigentlich die sind geschützt und sollten nicht getötet werden... außerdem bin ich irgendwie abergläubisch... dann drückt er mir ihn auch noch in die Hand- und- der Gipfel, bringt später dann noch die Filets.... ich kann gar nicht ablehnen, und lade ein paar Segler zum Lunch am nächsten Tag ein- selbst bring ich nur ein paar Bissen runter... man sollte nicht essen, wovon man nicht gefressen werden will, verquerer Gedanke?