... noch voller Eindrücke aus Surin nisten wir uns in der Marina im Siam Royal View Resort ein... das Boot wird gepflegt, es wird per Kanister aufgetankt, Wäsche wird gewaschen, und wir genießen die abendliche Ruhe im Resort und der Marina... ein Traumplatz, wenn nicht das Problem mit der Tiefe beim reinfahren wäre... uns wurde gesagt, beim letzten Unwetter wurde vom Fluss soviel reingeschwemmt, und irgendwann wird neu gegraben... irgendwann...
Der Captain vergnügt sich frühmorgens schon im 40 m Pool am Strand, menschenleer, und die Crew schläft noch einmal eine Runde...
Es gibt hunderte von Fotos von dieser tollen Gegend, nur unser Image Resizer fürs Raufladen der Bilder in den Blog spinnt- d.h. geht nicht mehr... da muss die Crew noch etwas tüfteln...
Nach ein paar Tagen kommt der Katamaran "Better than Shares" in die Marina, und selbst die hatten mit einem Tiefgang von 1,5 m so ihr Sorgen. Wir hatten die Besitzer schon mehrmals getroffen in Malaysia, Mike freut sich, mit Urs einem Schweizer mal Deutsch sprechen zu können, und die Australierin Maggie und ich können mal gemütlich Frauentalk machen... Die beiden sind ebenso begeistert von der Anlage wie wir...
Nach ein paar Tagen herumwerkeln und schwimmen nehmen wir uns ein Moped und erkunden die Gegend, da erfahren wir eben vom baldigen Job 2 Do Konzert, und finden ein absolut super Thai Lokal mit Namen "Blues Blues". Die Köchin, man kann in der offenen Küche zusehen, ist genial, der Chef ist Künstler und seine Werke sind im ganzen Lokal verteilt... wir werden Stammgäste und können unser Glück, täglich wieder Thai-Küche genießen zu können, gar nicht fassen...
Das Blues Blues...
Ein "Haus" in der Nähe- da ist wohl jemand großer Fan von Angkor Wat....
Der tolle Pool im Siam Royal View, die erste Anlage, die wir uneingeschränkt (natürlich in der richtigen Jahreszeit) allen, die uns immer wieder fragen, empfehlen...
In der Marina probiert der schlanke Captain einen Tauchanzug von Urs aus...
... und wir beginnen schon, ein wenig nervös zu werden, weil wir müssen ja 2 Wochen nach Ankunft ja bei Höchsttide wieder raus hier... wir haben natürlich einen Tidenkalender, aber wir studieren täglich den Höchststand und die genaue Uhrzeit, und der Captain markiert die Ergebnisse an der Säule...
Der Captain fährt auch mit dem Kajak die ganze Strecke ab und macht einen Plan, wo es seicht ist und wo keine Gefahrt droht...
Letztendlich schaffen wir die Passage wo wir beim Reinfahren gesteckt sind, aufgrund aller Vorsichtsmaßnahmen gut, aber ganz draußen kurz vor der Bucht stecken wir wieder DREIMAL...
OK Thema für uns erledigt... schade!!! Wenigstens sind sie so nett in der Marina, dass wir einen ordentlichen Preisnachlaß = Schmerzensgeld für den ganzen Stress bekommen....
Wir ankern 2 Nächte vorm White Sand Beach, dessen nördliches Ende schönen Strand, schönes Wasser und Ruhe bietet. Als es wieder welliger wird, legen wir uns wieder in die Bucht vorm Siam Royal View und genießen noch volle 2 Wochen den Pool und die Umgebung.... mehrmals gehen wir mit Maggie und Urs ins Blues Blues, und machen einen "Sonntagsausflug" in den Süden Ko Changs. Dort bringen wir eine unserer Tauchflaschen zu einem Tauchshop, der diese professionell überprüfen und stempeln läßt... der Tauchkurs rückt näher....
Und dann heißts noch ausklarieren.... daber das ist wieder eine längere Geschichte- Start 7 Uhr früh, Rückkehr 18 Uhr....
Ach ja, 100 % Urlaub wär ja fad.... unser neuer Dinghi Motor spinnt, der Captain tüftelt tagelang herum, wir rudern ein paarmal, und gemeinsam mit Urs einem Spezialisten wird das ganze Teil zerlegt zwecks Ursachenforschung... der Captain mausert sich zum Motorspezialisten, baut einen anderen Filter ein (der normalerweise in Mopeds verwendet wird), kürzt den Benzinschlauch, und und und... bis er schließlich feststellt, dass er immer geht, wenn der Tank voll ist, d.h. dann ist genug Druck drin... seit er immer voll füllt gibts kein Problem mehr.. MAN MUSS ECHT GANZ SCHÖN EIN TÜFTLER SEIN AN BORD!!! Die Crew ist stolz und erleichtert, weil sie eignet sich nicht wirklich als Gesprächspartner für technische Probleme, aber gut zuhören zu können ist auch wichtig...