Mittwoch, 29. Mai 2013

Dann gibts wieder Highlights...

wie zum Beispiel dieses kulinarische...



Nach einem Törn mit wechselndem Wetter Richtung Ostküste Ko Yao Yai und Ko Yao Noi begaben wir uns in den Nordosten der Phang Nga Bucht und bekamen diese frischen Shrimps von einem Fischer angeboten- ab in die Pfanne damit- bisher das nobelste Essen an Bord! Und sehr willkommen, da wir ganz einsam zwischen ein paar Inseln vor Anker lagen...


... da wird dann auch mal ein Flascherl aufgemacht... Cheers to you!



... und natürlich das "Exploring"... können wir da rein???


... leider nicht, ist zu eng, aber so nah ran als möglich.... Achtung Strömung...


Zurück in die Marina...


Samstag, 25. Mai 2013

Ko Racha - Klappe die Zweite...

... nach Rückkehr in die Marina, und Einkaufen/Boot vollbunkern mit Wasser sind wir erneut unterwegs Richtung Ko Racha Yai- trotz Überfüllung durch Touristenboote hats uns dort einfach so gut gefallen... bis jetzt....

Ein Nachtstopp in Ao Chalong in Süden von Phuket und wir begaben uns Richtung Süden, trotz einiger Gewitterwolken, das ist um die Jahreszeit hier normal, das Gewitter entlädt sich mit Platzregen und momentan schlechter Sicht und das wars... mit Spitzen bis zu 40 Knoten Wind wie man uns allerorts sagte...

... nun... südlich von Chalong kurz vor Ko Lon entludt sich nun also so ein Gewittersturm- wir hatten schon alles wetterfest gemacht, Segel waren noch gar nicht draußen, die Sprayhood oben, und diesmal wurde es windmäßig etwas mehr- Spitzen von 60 Knoten ca. 5 Minuten lang, danach gings kontinuierlich runter bis auf 40 Knoten und wir haben ein kleines "Fetzerl" vom Vorsegel rauf uns segelten weiter Richtung Ko Racha, wie geplant.

Bilder waren in dem Moment keine mehr möglich, der Käptn und das liebe Schiff waren beschäftigt, mit unserem 75 ps Yanmar Motor gegen die Wellen anzukommen... Foto vom Vortag vorm Ankerplatz...


Zufrieden und glücklich dass wir das erlebt hatten und alles gut gemeistert hatten, liefen wir in Ko Racha Yai ein und ließen den Anker fallen. In der Zwischenzeit hatten wir - nach langer Suche - und eine Regenplane aus dem Baumarkt zugelegt- und Mike befestigte diese, damit das Cockpit für die Nacht trockenbleiben würde. Die Regen- bzw. Sonnenplane ist in Planung, wir haben nur noch keine gesehen, die wirklich 100%ig passt...

Als ob wir nicht für den Tag schon genug erlebt hätten, schaukelten wir vor Anker noch einige Zeit vor uns her, weil die Speedboote mit den Ausflüglern sich Richtung Phuket zurückbewegten. Als dies vorbei war und wir zur Ruhe kamen, beobachteten wir die Strömung und stellten fest, dass wir uns mit dem Schiff nicht richtig bewegten, sprich irgendwie offensichtlich "festgehalten" wurden...
kurz vor 18 Uhr und das heißt dem Finsterwerden tauchte Ingrid dann noch schnell runter, um festzustellen....

.... dass wir erneut in einer Mooringleine feststeckten.. und zwar hatte sich eine abgeschnittene oder abgerissene ca. 5 cm dicke Leine ausgerechnet um unsere Schiffsschraube gewickelt, dadurch wurde das Boot wie durch einen Heckanker festgehalten...

... da musste es nun schnell gehen, Käptn auch ins Wasser, und abwechselnd säbelten wir mit einem Messer das Tau ab... und drehten uns prompt in die richtige Richtung, nämlich mit Bug in die Strömung.... die Sorge, dass der Propeller was abbekommen hatte, war groß, aber wurde nächsten Tag noch überprüft, und es scheint alles in Ordnung zu sein....

"Das böse böse Seil"- ein glatter "Durchschnitt"


... der Rest blieb im Wasser, unmöglich, das irgendwie zu entfernen...


... mittlerweile wars fast finster... und Hauptsache der Käptn lacht wieder- Erleichterung, dass wir das Ding überhaupt runtergebracht haben.... schön ausgefranst und übelst riechend, wir habens in einen Sack gesperrt und am nächsten Tag an Land entsorgt....


Frühmorgens am nächsten Tag wollten wir ein Paar Bootslängen weiter weg ankern, Ingrid ging prophylaktisch "runter schauen", ob alles klar, und entdeckte eine weitere abgeschnittene Mooring in allernächster Nähe- also Anker wieder rauf und nur weg mit uns!!!!

"Wer hat g'sagt dass Leben immer leicht ist?" ;-)

Mittwoch, 15. Mai 2013

Ko Racha Yai- Klappe die Erste....

Endlich wars soweit, die Sehnsucht nach klarem Wasser zum Schnorcheln und auch, um die Auslässe am Unterwasserschiff zu reinigen, segelten wir nach Ko Racha Yai im Süden Phukets!!!

Am Weg dahin ein kleiner Vorgeschmack auf die Gewitterstürme in der Regenzeit... kurzes vor Anker legen und weiter gings...


Einfahrt in die Südwest-Bucht, geankert wird aufgrund des Ozeanschwells später im Osten...


"The Racha" beherrscht den Strand... traumhaft zum Schnorcheln.. und wir konnten aufgrund der guten Unterwassersicht das erste Mal unseren Anker unter Wasser checken und seine Funktion bewundern...


Kleine Erfrischung gefällig- schmeckt noch besser als sie ausschaut!!!


Die Ostküste ist, wenn ruhig am Abend (Ausflugsboote en masse), sehr ruhig und schön! Beobachten Fische und Vögel beim Fischefangen...


Eine dieser wunderbaren Stimmungen...


Wunder oh Wunder... im Resort Ban Raya- sehr schön übrigens und fast leer- an der Ostküste holten wir uns unser Abendessen- spontan, denn sonst haben wir aufgrund der Müllvermeidung immer unsere eigenen Behälter mit- und erhielten einen biologisch abbaubaren Behälter- verwunderlich aber Hoffnung gebend wenn man sieht, was da so alles im Wasser herumtreibt an Plastik...


Am nächsten Morgen arbeiteten wir fleissig an der Befreiung des Unterwasserschiffs von Algen und Muscheln... und zur Belohnung ein kleiner Schnorchelgang...




Auf der Rückfahrt nach Phuket gabs schönen Wind- Mike im Glück!!!


Die "Sailabout" under sails...


Aufgrund der ersten Regenfälle- und wenn die Luken geschlossen bleiben müssen, wirds saunamäßig beim Schlafen, segeln wir nach Chalong auf Phuket und gehen auf die Suche nach einer behelfsmäßigen Regenpläne, suchen einen ganzen Tag und werden fündig- 4x6 Meter plane, nicht zu früh, weil ab Mitte Mai beginnts täglich mehrmals zu schütten....

Der Skipper erlaubt die Veröffentlichung eines Fotos mit unserer Superplane nicht, weil schaut nicht schön aus... die endgültige Sonnen- bzw. Regensegel ist noch in Planung in unseren Köpfen- wir schauen uns an, wie alle anderen beschatten bzw. sich vor Regen schützen, und sind nirgendwo überzeugt... so nach dem Motto "Wenn, dann was Gescheites"!!!!

Freitag, 10. Mai 2013

Back to work.....

... während der ersten eher harmlosen Gewitterstürme und Regengüsse kontrollierte Mike routinemäßig die Bilge und die anderen Abteile unter der Wasserlinie- mit dem Ergebnis, dass wir im vordersten Abteil (noch vor dem Bugstrahlruder) Wassereintritt feststellen mußten. Der gründliche Käptn wollte zurück in die Marina zwecks Auffindung der undichten Stelle und sofortiger Abdichtung...

Unbequeme Wahrheitsfindung...


... aber da passen nur Kleine Europäer oder Thais rein...

ein paar Fotos für den Käptn- wo rinnts rein??? da etwa?


oder dort rein???


Als allererste Idee kamen uns die Relingstangen am Bug- und der Käptn montierte alles ab, dichtete alles ab, und wir warteten auf den nächsten Regen... eine schweißtreibende, einen ganzen langen Tag dauernde Arbeit.... um zu testen, ob es vom Regen oder etwa in schwererem Seegang zu Wassereintritt kommen würde, begaben wir uns in den Süden Phukets, um dann nach Ko Racha Yai, eine schöne Insel mit toller Unterwassersicht, zu segeln....

Samstag, 4. Mai 2013

Exploring Phang Nga Bay....

... und wir waren schon voll neugierig darauf, wie unser neuer Anker- vor allem jetzt in der beginnenden Regenzeit- funktionieren würde....

Wir begaben uns Richtung Norden in die Phang Nga Bay und hatten eine trotz Gewitter ruhige Ankernacht...

Am Weg da rauf blieben wir noch kurz bei Ko Hong (Phang Nga) vor Anker... man kann mit Dinghy oder Kanu durch Tunnel bei Ebbe in die innen eingefallene Insel reinrudern... sehr gut besucht von diversen Tourbooten mittlerweile....


Einer der spektakulärsten Felsen in der Gegend- FORGET JAMES BOND ISLAND!


Erst mal bissi rasten.... die Anfahrt ist wegen der zahlreichen Untiefen und seichten Stellen sehr aufregend gewesen...



Der Käptn hat sich das auch verdient und wartet hier aufs Abendessen...


.... ohne Worte....


Ko Hong mit dem Dinghy...


Aufgrund der beginnenden Regenzeit- bzw. Übergangsphase ändert sich das Wetter stündlich- äh- minütlich... und da wir unserem Anker noch nicht 100%ig vertrauten, suchten wir uns eine sichere Ankerbucht und fuhren unter Segel an die Westküste von Ko Yao Yai- die Bucht heißt Ao Labu, ist sehr flach und menschenleer.....

Sonnenuntergang Ao Labu




Nach einer sensationell ruhigen Nacht begaben wir uns mit dem Dinghy an Land um das Dorf zu suchen- ruhige Fahrt durch intakte Mangrovensümpfe...

"The way to the village"?????


... das sind ländliche "Fischfarmen", wo die gefangenen Fische im Frischwasser bleiben, bis....
darüber mußten wir klettern, um an Land zu kommen- ANGST- weil sehr sehr wackelig und es waren RIESENGROSSE Blue crabs drin... wer möchte da schon reinfallen????


... jetzt verstehn wir das Wort "windschief", obwohl da war sicher nicht der Wind schuld...



Landausflug per Thai-Beiwagenmoped- und Rundfahrt durchs Dorf.. wir kauften Benzin fürs Beiboot und unser Fahrer brachte Mike zum Dinghy zurück und Ingrid an einen fast menschenleeren Strand- leider fanden wir nichts zum Frühstücken....






Ein Strand ganz für uns allein???


fast... die Natur...


... zeigt uns Ihre grausamen Seiten...


.... wieder ein Krieg, der nur Verlierer kannte....

So idyllisch der Strand auch war, wir flüchteten, als Ingrid eine "sand fly" entdeckte- winzig kleine Insekten mit noch winzigeren weißen Flügeln, deren Blutsaueraktivität man kaum spürt, und deren Bisse sich erst 24 Stunden nachher als absolut unterträglich erweisen- das letzte Mal auf Ko Rang Yai waren es 28 (!!!) Stiche, die letztendlich mit Kortisonsalbe behandelt werden mußten....

Paradise ciao ciao...





Mittwoch, 1. Mai 2013

Unser Bordleben beginnt.....

.... mit Erkenntnissen aus den ersten Wochen seit der Übernahme- der Planung, und der Ausführung!!!

Wer hat 'glaubt, dass wir nur auf Urlaub hier sind???

Im Ernst: nach der Rückkehr mußten ein paar Dinge erledigt werden, und die dazugehörigen Fachleute befragt bzw. vorher erst einmal gefunden werden!

Aktivität No.

1. Unser neuer Anker kam aufgrund des Songkran-Feiertages (äh- es ist mehr eine Feierwoche in Thailand, wo alles stillsteht), ca. 10 Tage später als vereinbart, und wurde von uns voller Freude abgeholt, und mittels Spinnakerfall aufs Vordeck gehievt und montiert...

Daraus ergab sich unmittelbar Aktivität Numero...

2. Die Niro-Befestigung für den neuen Anker- damit hatten wir schon gerechnet- war nun definitiv zu kurz für unseren neuen Rocna 25 kg. Ein Nirostaschweißer musste gefunden werden! Gleich am Beginn des muslimischen Dorfes Ban Ko En fand sich einer, der sich an Bord die Erfordernisse ansah, und dem wir das Teil mit Zeichnung der Erweiterung mitgaben- "No problem- Monday ready!" Das klang wie Musik in unseren Ohren.. jedoch am Monday kam der Chef und zeigte uns das Teil- ohne Verlängerung, jedoch in der Mitte auseinandergeschnitten, mit der Erklärung, dass er kein Nirosta in Stärke 6 mm hätte... "no understand"...

Schließlich und endlich passierte nach endlosen Diskussionen mit Händen und Füße  folgendes:
Er schweißte die Schnittstelle wieder zusammen und verlängerte das Teil wie gewünscht, indem er 2 dreimillimeter dicke Nirostaplatten verwendete... nicht wundern ;-)

Nun würde der Anker beim Runterlassen bzw. Raufholen wohl nicht mehr am Bug streifen!!! Und so war es auch! Bye Bye durchwachte (Ankerwache-) Nächte!!!

Mike voller Vorfreude beim Auspacken!!!


Sieht im Vergleich zu den bekannteren Modellen etwas futuristisch aus, soll aber halten wie nur was!


Der "alte" nur 15 kg schwere Nirostaanker- unser sogenannter "Tussianker", schön, aber sonst nicht für viel zu gebrauchen, wurde degradiert und zum Zweitanker ernannt und von Mike fachgerecht im Ankerkasten für den Fall der Fälle "wackelsicher" befestigt- und so richtig wackeln sollte es bald darauf...


Aktivität No.

3. wurde so nebenbei erledigt- wir wollten unsere Bordleuchten zwecks Stromersparnis auf LED umrüsten und mußten hier erst mal alle (!!!) Marineshops und sonstige Thai Shops nach allen Möglichkeiten durchforsten... in den Marineshops fanden sich tolle Modelle zu Preisen von ca. € 25,- bis ca. € 200,- pro Stück!!! Und wir haben immerhin 16 Leuchten! Außerdem wollte uns nicht in den Kopf, dass man hierzu die gesamte Leuchte austauschen muss, sondern nur die Birne quasi. Nachdem uns alle verneinten, dass dies möglich wäre- fand sich ein Thai-Elektriker, der uns diese LED - "Birnen" anbieten konnte- für ca. € 7,- pro Stück, und zeigte und erklärte uns in relativ gutem Englisch auch warum das funktionieren kann- ein ganz netter mit Shop in der Boat Lagoon- Khun Somsak von AEM Marine, falls dies mal Segler lesen sollten!

Aktivität No.

4. Bei unserem Bordmotor Yanmar 75 ps, ca. 1.300 Stunden drauf, und sieht aus wie neu, mußte noch auf Kosten des Voreigners (das hatten wir so ausverhandelt) ein Service gemacht werden, d.h. es wurde das ganze Teil zerlegt und der Druck geprüft und wieder verschlossen..... dauerte 1,5 Tage mit 3 Arbeitern und viel Schmutz... der Käptn war clever und ließ sich von den Jungs gleich zeigen, wie man diverse Filter austauscht etc. etc... "crew no understand"....

Unmittelbar aus dieser Geschichte ergab sich .......

Aktivität No.

5. siehe unten angefügtes Bild... der kleine Plastikschlauch der aus dem hellgrauen zylinderförmigen Teil zuerst nach links und dann nach unten führt...
dieses Teil fehlte nach Aktivität No. 4... nicht mehr nachvollziehbar für den Käptn, ob es vorher auch schon nicht dran war- das ganze nennt sich Airvent- das heißt Luftventil, und der kleine Schlauch ist notwendig, um die Luft anzusaugen. Guter Rat ist teuer- das Ersatzteil wurde zwar gefunden, man muß allerdings das gesamte Airvent ersetzen und nicht nur den Schlauch- und Ersatzteile sind teuer und der Aus- und Einbau auch... wieder hatte der Käptn eine Idee- und schwer gesucht und letztendlich in einem Farbengeschäft (!!!) fanden wir einen kleinen Plastikschlauch in genau der richtigen Stärke- und es funktioniert!!!

 

Aktivität No.

6. an Deck neben der großen Salonluke befand sich ein kleiner Fehler im GFK- dies ließen wir reparieren bzw. schließen, einerseits kosmetisch andererseits dachten wir, je früher desto besser, um eventuelles Eindringen von Wasser ins GFK zu verhindern... schön gemacht!


So ganz nebenbei fand der Käptn Zeit für Aktivität No. 

7. über unserem Bootsnamen am Heck befand sich ein großer Fleck von alter Klebermasse, die er versuchte zu entfernen, um genau an dieser Stelle einen Aufkleber der österreichischen Flagge, den die Geschwister mitgebracht hatten, zu befestigen. Die alte Klebermasse jedoch widerstand jeglichen Lösungsmitteln und Abkratzversuchen.... die Lösung war- unser Skalpell, das uns unser Tropenarzt für Ernstfälle mitgegeben hatte!!! Damit ließ sich der unerwünschte Kleber ohne Kratzer vom Untergrund abheben- bravo Käptn- und daraufhin wurde unsere österreichische Flagge aufgeklebt (wenn wir schon nicht unter österreichischer Flagge segeln...)!



Schließlich und endlich fanden wir einen verläßlichen Contractor für die geplanten Arbeiten für eine Nirosta-Aufhängung für unser Dinghy und darauf zu befestigende Solarpaneele...

Die Ausführung des Auftrags sollte am 20. Juni beginnen- und so wollten wir uns eine Arbeits- und Marinapause gönnen und wollten nun endlich wieder auslaufen- Ziel: Phang Nga Bay!!!