Wir treffen einen alten Bekannten von Phuket, dem Mike noch hilft beim Mast aufstellen, und leider, und zum ersten Mal seit 3 Jahren hier in Asien, macht die Crew schlapp und startet mit Schnupfen, Husten und Fieber...
Ein Tag in der Koje in der Marina, und dann starten wir trotzdem, weil ob herinnen krank oder am Weg, der Captain muss halt ohne viel Crew zurechtkommen...
Frühmorgens, also wirklich vor dem hell werden, gehts los, die Strömung entspricht unserem "Fluchtgedanken" und wir fetzen mit 8,5 Knoten dahin....
Es herrscht wechselnder Wind, Segel rauf, Segel runter, die Crew verbringt die meiste Zeit in der Koje mit noch Fieber...
Der Captain muss jetzt allein schauen, dass uns nichts hineintreibt....
Damit er nicht ganz so allein ist, kommt "ein Vogerl geflogen"!
Unser getaptes Großsegel muss nun nur mehr bis Phuket halten, wo das Neue ja schon bestellt ist...
Es wird abends, und wir passieren unseren ungeliebtesten Ankerplatz- never ever again!- dort hatten wir im März 2013 so unsere Troubles mit Sturm nachts und Fischernetz rund ums Boot gewickelt... wir erschauern kurz beim Gedanken daran und machen schnell, dass wir weiterkommen....
Eigentlich wollten wir nordöstlich von Penang ankern, damit der morgige Tag nach Langkawi kürzer wird, es kommt jedoch eine Gewitterfront auf uns zu und wir verstecken uns hinter einer Insel und Penang... kleiner Umweg, aber ruhige Nacht nach einem Törn von 72 Seemeilen!
Tags darauf, also ganz Tag ist es noch nicht um 6.30 Uhr... heben wir den Anker und weiter gehts Richtung Norden... wir nähern uns der nördlichen Brücke zwischen der Insel Penang und dem Festland. Der Captain unser Morgenmensch ist schon voll da...
Die Crew jedoch läßt man besser noch in Ruh und fotografiert um diese Nachtzeit nur von der Seite...
Die Stimmung hat schon was am Morgen...
Die Strömun hilft hier auch wieder, Captain strahlt bei 8,4 Knoten!!!
Da simma lieber allein auf einem kleinen Boot...
Unsere Lieblinge, die Treibnetzfischer mitten im Kanal der Großschifffahrt....
Wir entdecken, da wir das AIS System eingeschalten haben, Freund Ric von der Magia vor uns und jagen ihn buchstäblich, wir haben per Funk vereinbart, dass wir uns gegenseitig unter Segel fotografieren und filmen möchten, juhu endlich!
Ric hat ein schnelles Schiff, wir holen nur langsam auf...
Eine sehr alte Sparkman & Stevens, segelt schnell...
Komm ein wenig näher zum Ratschen!
Was meinst? Wie bitte? Ach so, Cheers! Für unseren Captain noch zu früh, aber Ric ist halt der Prototyp des Australiers, die Bier mit Wasser verwechseln... wohl bekomms, Ricci...
Ric hat natürlich auch uns fotografiert und gefilmt... unsere ersten Bilder unter Segeln...
Schade dass der Wind nachläßt....
Zum Ratschen kommen wir uns ziemlich nahe!
Wir sehen ein paar Gewitterwolken von Nordosten auf Langkawi zukommen und wollen uns in eine ruhige Ankerbucht verlegen, nur kein Stress. Endlich wieder Sonne, und wunderschöne Karstlandschaften... jetzt müßte nur noch das Wasser schön sein zum Baden, ist es hier aber leider nicht, und außerdem gibts böse Quallen....
Wir ankern in der Nähe des "Lake of the Pregnant Maiden" (diese Idee gibts in anderen Kulturen auch!!!), es wird gekocht und gegessen, bevor der Regen kommt, es erwischt uns nur ganz wenig und tröpfelnderweise... wir bestaunen (immer noch!) die Natur, vor allem als es für wenige hundert Meter von uns entfernt sowas von schüttet und bei uns nicht- wie eine weiße Wand!!!
In der Nacht ganz urplötzlich kommt ein unguter Schwell und die Crew schlichtet schnell einige Dinge in der Küche, damit nichts umfällt und klappert und des Captains Schlaf stört...
Frühmorgens machen wir uns per Dinghi an den Strand, um zu erwähntem Süßwassersee zu gelangen. Dinghimotor braucht noch ein bißchen Zuwendung vom Captain, er war ja seit Tioman nicht in Verwendung (wie heißen die Teile nochmal, aja, Zündkerzen...).
Und los gehts!
Irgendwie müssen wir da rauf- Captain geh du schon mal vor....
Der Süßwassersee....
Frühmorgens ganz allein, bevor die Touriboote kommen...
Zurück am Boot wird gefrühstückt, und langsam machen wir uns auf Richtung Telaga Marina, dort haben wir einige wenige Dinge zu erledigen, und dann solls endlich nach Thailand gehen!
Hier läuft sogar die Navy auf Grund...
Luxus oder doch nur Last?
Öl- oder Diesel zuhauf an der Wasseroberfläche... das mag der neue Antifouling Anstrich gar nicht und die Natur noch weniger... wir sind immer wieder entsetzt aber wundern tun wir uns nimma...




































































