Freitag, 27. Dezember 2013

Nochmals auf die Surin Islands....

... diesmal mit Birgit und Werner, bei starkem Wind und hoher Welle, von achtern und teilweise mit Motorunterstützung- den beiden gefiel es trotzdem und wir waren ganz verblüfft und begeistert!

Trotz ganz netter Welle....


... blieb Werner ganz entspannt...


Birgit hypnotisierte quasi den Krängungsmesser mit der Kamera in der Hand..... nur leider: die 35 Grad, die wir doch manchmal hatten, waren nicht und nicht aufs Foto zu kriegen...


... und fand zwischendurch noch Zeit, unseren Proviant abzulichten...



Kurz vor unserer Ankunft- immerhin nach 6 Stunden rasanter Fahrt - keine anderen Segler in Sicht- trafen wir ein paar Fischer- die armen, da möcht man nicht im 3. Stock sitzen...


Kurz vorm Einlaufen in die erste Bucht- Birgit entgeht gar nichts...


Ein besonders schönes Longtailboot- und kein einziges Speedboot in Sicht :-)


Dach aus Naturmaterialien....


Birgits Blick für Details...



Die Nächte hier sind aufgrund von Fallböen in der ansonsten gut geschützten Bucht nun doch etwas unruhiger, aber wir wachen erholt auf.... nur, wo ist der Werner- über Bord gegangen??? Oder Fischen????


Nein, da isser eh, guten Morgen!!!


Frisch gestärkt nach dem Frühstück begeben wir uns per Dinghi an Land, um die anderen Strände zu erkunden- wir haben von einem "jungle trek" gehört, und weil die Segler ja immer nur herumsitzen, wird jetzt mal Walken angesagt (soll 4 km lang sein- ein Klacks...)

Davor treffen wir noch ein Rudel Kinder aus dem schon erwähnten Dorf der Moken, die selbstgebastelte Armbänder und geschnitzte Meerestiere verkaufen- ein Walhai wird erstanden und wacht über der Küche der "Sailabout".


Der Trek ist mehr ein Abenteuerpfad, sehr schön und voller Schlingpflanzen und Hindernisse....


Dafür wird man dann wie folgt belohnt...




Kaum ausgeschnauft, gehts wieder ans Blödeln...


Als Beweis daß wir wirklich da waren ;-)


Und dazu noch die Insel am Chartplotter (unser GPS Bildschirm):


Unser Christbaum ist wohl schon von der Flut weggespült worden...


Beim Anblick von (nicht ganz) weißem Sand kann man nur strahlen...


Schöne Felsformationen- und ein paar Leute mehr als noch vor Weihnachten...


Wir nützen die Ebbe aus und sparen und den Dschungeltrek sondern waten um die Felsen herum zurück in "unsere" Bucht...


Fotos von uns beiden gemeinsam sind ja eine Rarität...



Am Rückweg treffen wir auf eine Gruppe der Moken-Ureinwohner.... die Kinder spielen ausgelassen mit allen möglichen Naturmaterialien und sammeln Kräuter im Urwald...


Besonders lustig waren diese drei kleinen "Grazien"...


Und Werner, der auf Zuckerentzug im Nationalpark-Resti 3 Schokoriegel erstanden hatte, erlag dem Charme der drei Mädels und schenkte alle her.. dafür hab ich uns am nächsten Tag einen Zimtkuchen gebacken...


Das war für die Mädels wohl was Besonderes...


Diese Figuren stammen von diesen Ureinwohnern..





Alles in allem ein wunderschöner Tag zu viert.... aber ganz glatt kanns nicht immer gehen... der Dinghi Motor streikt nach langer Zeit zum ersten Mal wieder....


So schön neu er ist und aussieht, mit dem Benzin-Ethanol Geschmisch, dass man in Thailand statt normalem Benzin nur mehr erhält (nennen sie Gasohol...), läufts nicht immer so gut...

Aber "Mann" weiß sich ja mittlerweile zu helfen...


Werner vertraut dem Frieden nicht so ganz und testet vorsichtshalber einmal unser Kajak...



Dienstag, 24. Dezember 2013

Merry Christmas to U!!!


Unser Weihnachtsabend- gemeinsam mit Birgit und Werner, war gemütlich, sehr wenig Feuerwerk in Ko Payam (wer brauchts?) und keine Geräuschkulisse vom Festland!!!

Ein paar Ananaskekserl und ein Mini-Weihnachtsbaum von unseren Gästen!



Eine ganz liebe Überraschung schickt uns Bruder/Schwager Jörgi, DANKE!!!
Das würd ganz schön rascheln im Wind ;-)


Sonntag, 22. Dezember 2013

Welcome Birgit und Werner!!!! Seetauglichkeitsprüfung mit Bravour bestanden!!!!

Nachdem wir noch ein paar Tage Zeit hatten, in Ko Payam das wichtigste einzukaufen, das Boot ohne viel Wasser (wie in der Marina normalerweise) gästetauglich zu machen und Diesel zu bunkern, fahren wir am 22. Dezember wie vereinbart mit dem Speedboot ca. 40 Minuten ans Festland nach Ranong...

Damit schlagen wir 3 Fliegen mit einer Klappe- wir holen Birgit und Werner ab, wir gehen noch gemeinsam beim "Tesco Lotus" einkaufen (Dinge dies in Ko Payam nicht gibt) und davor machten wir noch schnell einen "Visa-Run" nach Burma, wie schon gehabt- wäre zwar noch nicht notwendig gewesen, aber da wir in der Nähe sind... und das Timing passt, somit haben wir wieder 3 Monate Aufenthalt bis zum 21. März- und da sollten wir eigentlich schon am Weg nach Malaysien sein...

Große Wiedersehensfreude- wir sind gespannt, wie es unseren Freunden denn am Boot gefällt. Dass ihnen Ko Payam gefällt, da waren wir uns zu 100 % sicher, wir kennen sie ja... langsam füllt sich so kurz vor Weihnachten die Insel mit etwas mehr Touristen- aber von der angenehmen Sorte- wir haben gottseidank schon ein zweites Moped vorreserviert, weil die Leihmopeds sind ganz plötzlich Mangelware....

Die ersten paar Tage genießen wir einfach nur die Insel, und die gemütliche Atmosphäre und das Wiedersehen!!!



Birgit hat diesselbe Spiegelreflexkamera wie wir, hat sich da mit dem Thema schon mehr auseinandergesetzt und macht sensationelle Bilder.... voilà....

Ko Payam Buffalo Bay, bei "Mr. Gao"



Buffalo Bay, die "Sailabout" vor dem Sonnenuntergang



Buffalo Bay "Nord"



Liebster Ballsport der Thais...



Die erste Ausfahrt steht an- zum Eingewöhnen an Bord segeln wir einmal im Uhrzeigersinn rund um Ko Payam herum, natürlich nicht ohne ein schönes Eierfrühstück an Bord (dank Handl Speckwürferl=Mitbringsel von Birgit und Werner)!!!


Damit das in der Küche stilvoll von Statten geht, kocht die Crew in der von unserem Hilderl mitgeschickten "Manner-Schürze"...


Das mit den Weihnachtskeks ist nicht... dafür gibts an Bord unsere Lieblingskeks mit Ananas Füllung zum Kaffee- gebunkert in rauhen Mengen...

Da wir zwischendrin ein bißchen Flaute haben, bietet sich ein Pausenkaffee eben mit diesen Kekserl förmlich an...


Geh Captain, sei nicht so futterneidisch, es gibt für alle genug!!!


Die neue Crew wird natürlich mal eingeführt... während Werner das GPS beäugt...


... macht uns Birgit noch ein paar Innenaufnahmen...


... doch halt- ein blinder Passagier hat sich in der Frontkabine eingeschlichen!!!!


Nach dem ersten Schreck erkennen wir jedoch "Winnie" wieder, der Birgit und Werner schon anno 2001 nach Thailand begleitet hat, als wir sie in Krabi kennenlernten...

DANKE für das schöne Foto von Captain und Crew!!!



Einmal rund um Ko Payam



Captain Mike erklärt das Bugstrahlruder



Birgit's Detailfotos- es werden noch einige folgen...



Freitag, 13. Dezember 2013

Die Surin Islands- ein Nationalpark....

Aufbruch frühmorgens, ca. 6-7 Stunden segeln mit raumem Wind erwarten uns- unser langersehntes Ziel "Surin Islands" rückt näher...


Da wir uns in unmittelbarer Nähe zu Myanmar befinden und die Grenze tabu ist, können wir nicht in einem Schlag nach Surin segeln sondern uns zuerst südlich und dann südwestlich halten- so können wir fast jede Segelstellung austesten- hier der "Schmetterling"!

Wir nützen unser altes japanisches Furuno Radar mit Fischfinder- d.h. wir sehen unter Wasser quasi voraus- sehr hilfreich beim ankern vor Riffs...

Am nächsten Morgen gehts per Dinghi gleich zur Riffkante- zum Schnorcheln!!!

Ein Papageienfisch- er scheint zu fliegen...


Gelb auf türkis macht sich auch gut- die beiden üben sich im Paartanz...



Der Captain probierts mal bissi tiefer- trotz Problemen mit der Stirnhöhle...


Die Sicht war nicht mehr so gut wegen Strömung- aber Fische zuhauf!


Da waren wir dann doch ein bißchen skeptisch von wegen wie nahe soll man da hinschwimmen... aber schön war er, elegant und "labradorfarben"...


Wir raten mal- Barsch-ähnlich? - gar nicht sooo klein der Bursche...


Zuguterletzt sehen wir noch eine Wasserschildkröte (unsere erste in all den Jahren!!!), die wir leider vor lauter Aufregung nicht fotografiert haben, und am nächsten Morgen eine Muräne (dunkelgrau, groß, lang!!), die sich gottseidank noch mehr vor uns gefürchtet hat als wir uns vor ihr und vor uns herschwamm- eigentlich ja elegant in der Bewegung, wenn nur nicht der häßliche Kopf wäre und der böse Blick- aber alle Taucher, die wir bis dato befragt haben, sagen immer nur "die tun nix", erinnert ein wenig an Martin Rütter (den kennen nur Hundefreunde, ich weiß...)...

Ein wirklich wunderschöner Strand, und ganz wenige Menschen. Im Nationalpark gibt es keine Resorts, sondern nur wenige Hütterl, ein Restaurant und viele Zelte zum übernachten, sahen gar nicht so unsauber aus...



Ist da jemand??? Nicht dass wir unbedingt Gesellschaft bräuchten...


Am nächsten Morgen legen wir uns eine Bucht weiter südlich- und wieder tut uns unser "Fishfinder", das heißt das "forward looking sonar", gute Dienste...

Sensationelle Landschaft... in der Ferne nur zwei andere Segler... und ein paar Fischerboote, die rasten...


Wir setzen uns ins Dinghi und nehmen sicherheitshalber auch unser Kajak mit- wir wollen zwischen den beiden Hauptinseln von Surin durch, und da kanns bei Ebbe ganz schön seicht werden.

Auf der Suche nach einem idealen Platz für unseren Weihnachtsbaum, den wir heuer in 3D gestalten möchten, schwimmen wir noch bei Flut- ganz schöner Sog- zwischen den beiden Inseln durch und landen auf einem wunderschönen "Sandspitz", wo wir uns an die Arbeit machen, um unseren Lieben zuhause einen tropischen Weihnachtsbaum zu basteln....





Bilder sagen mehr als Worte- wir sind entschlossen, dass wir hierher mit Birgit und Werner, die wir am 22. Dezember am Festland in Ranong treffen, hierher zurücksegeln werden auf der Suche nach einem ruhigen Platz für Silvester- Raketen und dergleichen kann von uns aus der Rest der Welt in die Luft jagen...

Nach diesem stimmungsvollen Abendrot kommt uns auch noch der Mond besuchen...


Wir verholen uns zuletzt noch an einen Ankerplatz westlich der Surins, verlassen diesen allerdings am nächsten Morgen gleich wieder, da er eher unruhig war und es schwierig war, einen guten und sicheren Platz zu finden, und segeln wieder zurück nach Ko Payam- jetzt sind wir vorbereitet, wenn wir mit Birgit und Werner nach Weihnachten wiederkommen...

Frühmorgens entsteht jedoch noch lt. Captain das "Foto des Jahres 2013":



Vorher fahren wir allerdings noch mit dem Dingi zum einem Dorf der sogenannten Moken, eine Art "Sea Gypsy" Volk, die 2004 beim Tsunami diese Gefahr rechtzeitig erkannt hatten und sich rechtzeitig in Sicherheit brachten. Da Dorf war zerstört, und wurde mit Staatsmitteln gefördert, wieder aufgebaut. Die ursprüngliche Lebensart der Moken hat sich jedoch offensichtlich verändert, nun finden sich im Dorf halt auch schon SAT-Schüsseln und dergleichen... die sogenannte Zivilisation läßt sich auch hier nicht aufhalten...