Donnerstag, 29. August 2013

Daniel auf der Eisenaualm....

Neffe Daniel hat seine Aufgabe lt. Karte erfüllt- BRAVO Daniel- wir hoffen Du hattest einen schönen, wenn auch anstrengenden Tag da oben auf unserer Lieblingsalm....


Da lacht er noch der Dani...






















Ganz unten rechts- schaut recht grimmig...

Bleibt nur eins zu sagen: DANKE, DANI!!!!!
Das nächste Mal dann miteinander!!!

Samstag, 17. August 2013

2 Wochen am Hardstand....

.. jetzt wissen wir, warum es "hardstand" heißt... man steht im Dreck und es ist echt hart...

Zwischendurch entdecken wir ein nahezu lebloses riesiges Seepferdchen im dreckigen Hafenwasser, als Mike es rausfischt und Hund Chili neugierig hinschnofelt, bewegt es sich doch und wir legen es vorsichtig wieder ins Wasser....


Einsamkeit am Arbeitsplatz- in diesem Land sicher kein Thema- "burn-out" aber auch nicht.... es dauert ein Weilchen, bis alle "cradles" an den richtigen Stellen platziert sind... hat der Käptn ja alles vorgemessen und markiert...



Nach mühsamem "Sanden"- d.h. Abschleifen der alten Antifouling-Schicht mit Schmirgelpapier (nass, weil das Zeugs ist pures Gift und sollte als Staub auf keinen Fall eingeatmet werden, aber verflüssigt auch nicht auf die Haut gelangen..) geht's los mit der ersten "Primer"-Schicht, die Untergrundhaftfarbe, auf der dann das eigentliche Antifouling aufgetragen wird.


Mike war restlos begeistert von der grauen Farbe- aber leider leider- kommt ja dann noch das Antifouling in türkis-blau-grün... dazwischen und währenddessen haben wir natürlich auch gewerkelt, z.B. das Bugstrahlruder ausgebaut und abgeschliffen, auch den Propeller und Propellerschaft auf Hochglanz gebracht und und und... aber wer fotografiert uns schon beim Arbeiten??? Doch, ein paar Fotos gibt's....

Einmal mußte eine Lösung gefunden werden bezüglich Dieseltank... dieser leckte, wenn er zu voll gefüllt wurde, quasi nach oben durch den Deckel, der Käptn hatte die Vermutung, dass da eine Dichtung falsch angebracht worden war, und genauso wars... aber zuvor mußte der Deckel noch geöffnet werden, steckte nämlich fest wie mit Superkleber behandelt- man beachte des Käptns abenteuerliche Lösung, mittels verbesserter Hebelwirkung den Deckel zu überlisten...

Foto Diesentank- fehlt noch wg. mangelnder Internetverbindung...

Weiters wurde in einer Wartepause- die Arbeiten wurden mehrmals unterbrochen- malayische Feiertage sind zahlreich- die erste Winsch in Eigenregie zerlegt, gereinigt, gestreichelt, bewundert, eingeölt, geschmiert, wieder zusammengebastelt und von außen glänzend poliert!!!

Foto Winsch fehlt- Grund siehe oben...



Freitag, 16. August 2013

Pangkor Island- die Arbeiten beginnen...

Ein langer Törn- genau 13 Stunden- brachte uns grad noch rechtzeitig vor Sonnenuntergang an die Nordostseite der Insel Pulau Pangkor, wo wir die Nacht verbrachten.

Am nächsten Morgen gings vorbei am Pangkor Island, die Ostküste gesäumt von Fischerbooten...


Auf los geht's los- der Käptn steuert gekonnt in die kleine Lücke auf den sogenannten "Sea Lift" zu, die Luftschläuche füllen sich hydraulisch, und schwupps, keine 5 Minuten später, stehen wir an Land, wo die Sailabout mittels Hochdruckreiniger noch abgespritzt wird....


Der Käptn ist happy.... alles läuft wies soll...


Foi bitte net obi, Käptn, i brauch Di no!!!


Der Joe hat uns bezüglich der notwendigen Unterwasserarbeiten (das berühmte erste Mal ist nicht so easy...) bestens beraten, wir entscheiden uns aus Zeitgründen für die abgespeckte Version, d.h. es werden nicht alle früheren Schichten Antifouling entfernt, das hätte zu lange gedauert, und wir wollten doch unseren Heimflug nicht verpassen...


Man glaubts ja kaum, es wackelt zwar da oben aber nix ist gekippt, dürfte wohl am Gewicht im Kiel liegen... jetzt wird eingeparkt....


Und der Käptn???? Der kanns wieder mal nicht erwarten... weder sind wir vom Sea Lift runter und auf den Stützen noch ist weit und breit irgendein Arbeiter zu sehen- aber eine (wie heißt das?, ah ja, danke Käptn) Langspachtel ist ja schnell gefunden, und man geht mit guten Beispiel voran....

Kleine Korrektur- bei den Gasteiner Bergvölkern sagt man zur Langspachtel "Schäpser" oder "Schepser", da müssen wir noch nachrecherchieren....

Montag, 12. August 2013

Expedition "Haul out"

Von Langkawi aus begaben wir uns Richtung Penang (Hauptstadt Georgetown, UNESCO Weltkulturerbe, hatten wir im Dezember 2012 drei Tage lang auf dem Landweg besichtigt...)

Ein Zwischenstopp auf einer Insel südlich von Langkawi mit sensationellem Sonnenuntergang...


Durch diesen Zwischenstopp verkürzten wir uns die Reise nach Penang, weil ein Törn über Nacht oder über einige Nachtstunden ist in diesen küstennahen Gewässern aufgrund von Fischernetzen, Fischreusen, und vermüllter See nicht wirklich zu empfehlen- wer geht schon gerne in der Nacht ins Wasser, wenn sich etwas in der Schiffsschraube verfängt... noch dazu, bei diesen Meeresbewohnern...


In den Gewässern um Langkawi fielen uns diese Art von Quallen zum ersten Mal in relativ gehäufter Form auf.... wir müssen erst recherchieren, um welche Ungeheuer es sich da handelt, bevor wir uns da näher ranwagen...

Next stop: kleine Insel vor Penang, Grund: wir wollten ohne Stress und ganz in Ruhe zwischen der Insel Penang und dem Festland durchmanövrieren- viel Schiffsverkehr, viel zu betrachten... und zwei Brücken....

Vor der Insel Pulau Songsong (sie heißt wirklich so!) kam ein Fischerboot längsseits- Mike bekam ein bissi die Krise, von wegen Kratzer, und die Fischer warfen uns netterweise drei Fische an Bord-

Next Operation: Fische entschuppen, ausnehmen, filetieren, und natürlich kochen und verspeisen...



Happy captain- kurz vor der Durchfahrt unter der Penang Bridge- bei Schönstwetter ohne Wind und daher ohne Segel...

 
Es ist zwar nicht die Golden Gate aber dennoch imposant....
 
 
Captain zweifelt im letzten Moment: issi hoch gnuag?
 
 
sie is!
 
 
Wohlverdiente Rast im Südosten der Insel Penang, keine Moskitos, Affen am Strand, Adler über uns, letzte Nacht vor der Überfahrt nach Pangkor Island- knapp 100 Seemeilen ohne Möglichkeit zu stoppen.... na guate Nocht! Na nix mit schlafen, der Käptn kontrolliert noch den ganzen Motor und wechselt zur Sicherheit noch den Keilriemen- genau ist genau!!!
 
 

Freitag, 2. August 2013

Malaysia wir kommen!!!

Nachdem wir im Juni und Juli in und um Phuket so gut wie alle Möglichkeiten gecheckt haben, unser Schiff herausheben zu lassen (ein Antifouling-Anstrich wird notwendig!!!), waren wir nach wie vor unschlüssig. An manchen Orten z.B. der Krabi Marina scheint das Herausheben super zu klappen, noch dazu zum halben Preis, da die Marina sehr abgelegen ist, aber genau da war der Haken- es fehlt dort an Arbeitskräften für die heikle Sache des "Sanding",  d.h. abschleifen... in Phuket in den etablierten Marinas ist die Sache sehr teuer und man müßte sich Monate vorher schon anmelden, und auch dort fehlt es an wirklich qualifizierten Arbeitern...

Zuguterletzt hätten wir uns schon FAST für eine neue Werft im Norden Phukets entschieden, aber der sorgfältige Kapitän Mike hat sich natürlich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, das Herausheben eines anderen GFK-Bootes anzuschauen- er kam völlig entsetzt zurück und meinte: "No way!" Die Arbeiter hatten das Gerät zum Herausheben schlecht platziert und das GFK war ca. 10 cm weit eingedrückt....

So kam es, dass wir dank unseres Honda Dinghimotors, der öfter mal streikte, ein sehr nettes südafrikanisches Weltumseglerpaar samt Bordhund kennengelernt hatten, und die empfahlen uns die Pangkor Island Marina in Lumut/Malaysia- sowohl was das Herausheben betrifft (mittels Sea-Lift- genial, dauert 5 Minuten und ist mega sicher) als auch die Arbeiter!

Mike war Feuer und Flamme, die Crew zögerte etwas, denn die Wettersituation um diese Jahreszeit kann ganz schön verzwickt sein für einen so langen Törn (2 Wochen runter, 2 Wochen rauf...).

Und die Wettersituation- aber seht selbst- ein herannahender "squall", d.h. ein Gewittersturm in der Marina...


Nicht nur die Squalls, auch die Dünung im Südwestmonsun ist nicht zu unterschätzen.. und natürlich die Regenschauer.... Crew zögert noch... und natürlich mußten wir unser Boot auch gewissenhaft für die lange Reise fertigmachen, auch der Friseur wurde besucht und diverse andere Shops (unter anderem fanden wir die nötigen Ersatzteile für unseren Honda-Dinghimotor- Käptn kann ihn ja jetzt selber zerlegen und warten.. dank Chris von der Yacht Vari, der uns das gezeigt hat- interessant wenn man zum ersten mal einen "carburator"- sprich einen Vergaser sieht...)



Jedoch, wer nicht wagt, der nicht gewinnt, und es stellte sich heraus, dass diese Entscheidung die beste war... also klarierten wir in Phuket Chalong aus und stachen in See.... nicht allzu weit, denn 3 Meilen weiter steckte was beim Großsegel.... auf "hoher See" schwer zu beheben, also zurück nach Chalong... jemand mußte auf den Mast rauf, um ein wahrscheinlich verhaktes Seil zu lösen. Die Logik war natürlich, dass der starke Schwerere die schwache Leichtere raufzieht... seht selbst....


Aus 17 m Höhe sieht die Welt schon wieder ganz anders aus... aber doppelt und vom Käptn persönlich gesichert alles halb so wild...

Trotzdem schön, wieder an und nicht über Deck zu sein... man bemerke den schwarzen Sack, das war das diverse Werkzeug das teilweise zum Einsatz kam... und die Knieschützer- clever, stimmts?
Klar könnte man zurück in die Marina und irgendwen beauftragen- aber das ist ja genau das Tolle, dass man Dinge selbst bewerkstelligen kann, und nicht jedesmal quasi "Mami, Mami.." ruft wenns schwierig wird...


Nachdem die Crew nach der Anstrengung einen "half day off" bekam, gings am nächsten Tag weiter Richtung Langkawi, wo wir eine Woche später zwecks Einklarieren, tanken und mal richtig gut schlafen in der Marina landeten... von wo aus wir am 10. März dieses Jahres unser Abenteuer starteten...

Unser Prachtstück und des Käptn ganzer Stolz - nunmehr mit Solarpaneelen...