Für die Nicht-Segler unter den Lesern: ein Boot ist traditionsgemäß immer eine "SIE", von daher... unter uns: unser Boot ist für uns ein "ER", aber sagts es keinem Segler weiter...
Aber sagt mal selbst, er schaut doch wirklich eher wie ein ER aus oder???
Dank unseres australischen Nachbarn Dave, der regelmäßig brav die Aircon eingeschaltet hat- THANK YOU DAVE, ist alles in perfektem, trockenem Zustand- gut, weil wir haben ja nur 4 Tage Zeit zum "Auswintern", dann kommt unser erster Gast, der Horsti, und der solls ja schön gemütlich haben....
Mit dem Horsti, der das erste Mal in Thailand ist, machen wir die "Tourirunde" in Phuket- einkaufen wird sinnvollerweise noch eingebaut- und am nächsten Tag früh am Morgen gehts auf Richtung Phang Nga Bay (James Bond Felsen wird vielen was sagen, oder?), und abends wird in Ko Yao Noi übernachtet.
Beim Kaffee in Phuket Old Town...
Im Wat Chalong...
Das gehört auch dazu....
Noch ein paar Handgriffe am Vorsegel- mit 1 männlicher Crew geht das gleich viel besser...
Zur Belohnung gehts dann zu dritt per Moped an den Strand...
Per Dinghi werden die Hongs (Höhlen) besucht...
und Horsti fühlt sich an Bord gleich wie zuhause...
... und endlich wieder mal ein Foto von Captain und Crew...
An Bord wackelts, daher wird unser Gast zum Yoga an Land geschickt...
Dafür brauch ma jetzt keinen Taxi Driver mehr...
Zum Relaxen- den Pool haben wir natürlich schon organisiert...
Nach einem kurzen Badestopp in Ko Dam Kwan (Chicken Island)...
landen wir pünktlich zum Sunset Drink in der Same Same but different Bar auf der Insel Ko Lanta...
Weit isser nicht geflogen, aber sanft gelandet- Morgenschwumm in Ko Lanta!
An dieser Hippie Bar führte zwar ein Weg vorbei, den haben wir aber zuerst übersehen...
Die Sailabout vor Ko Lanta- im Hintergrund Ko Narima- kurz Ko Ma...
Weiter gehts gen Süden...
Nicht ohne ein deftiges Eierfrühstück und als Nachspeise ein Toast mit Nutella...
Und vom Captain persönlich eingecremt wird auch nicht jeder ;-)
Next island- Ko Ngai....
Diesmal unter Segeln, für den Törn nach Ko Lanta hatte uns ja leider der Wind im Stich gelassen, die Übergangszeit zwischen den beiden Monsunen ist leider eine sehr unberechenbare.. im Dezember sollte es besser werden... aber davor.. aber wir wollen nicht vorgreifen...
The way to beach...
Happy Birthday, lieber Horsti, auf nach Ko Muk, dort wird gefeiert!
Ein Jahr älter.. aber Horsti hat uns bewiesen, dass er noch noch nicht zum alten Eisen gehört, er hat den "Durchschwumm" durch den Morakot Cave in Ko Muk bravourös gemeistert... wens interessiert bitte googeln... ist sensationell schön...
Horsti am Steuer nach Ko Muk...
Einmal poolen bitte- im Charlies Beach Resort in Ko Muk- wenn man nett fragt, darf man meistens, auch wenn man kein Resortgast ist...
Geburtstags-Dinner mit dem obligatorischen "Red Curry"!!!
... und der Himmel sandte auch seine "Geburtstagskerze"..
Next stop: Ko Muk Ost beim Sivalai Resort- die zwei Jungs bekommen Landurlaub...
Das wärs aus der Vogelperspektive.. traumhaft der Sandspitz- und der Sand nahezu weiß...
Die Crew bleibt derweil an Bord und checkt mal das Wetter.... ganz offensichtlich braut sich da was ganz was Übles zusammen- ein "Nachbar" auf einer australischen Yacht bestätigt dies... allerdings erst in ein paar Tagen, daher machen wir noch einen Abstecher nach Ko Kradan eine Nachbarinsel, übernachtet wird in der super geschützten Charlies Bay.
... und damit die Jungs was zu tun haben, wird gesegelt, der Wind ist allerdings entsprechend der Saison sehr unberechenbar...
Schwer fällt uns der Abschied von Ko Lanta, wo wir noch einen Tag und eine Nacht verbringen, das Wetter schaut in natura noch nicht sehr beunruhigend aus, die Fallwinde von Ko Lanta her bringen uns schnell in die Krabi Marina, in der wir die nächsten beiden Tage (Wind, Welle, Regen in starkem Ausmaß) abwarten wollen.
... sowas haben wir während unseres gesamten Aufenthaltes in der Gegend noch nicht gesehen- ein Ausläufer eines eines "tropical storms" der von Vietnam kam... und weiter Richtung Andaman Islands zog...
2 Nächte bei Regen in der Krabi Marina trugen sorgten natürlich nicht für Heiterkeit beim Captain und der Crew, aber es war eine gute Entscheidung. Um jedoch Horstis Flug pünktlich bzw. sicher zu erreichen, verließen wir diese trotz des immer noch sehr heftigen Wetterberichts, und standen in der Südbucht von Ko Yao Noi eine SEHR unruhige Nacht durch. Da wir wußten, dass der Wind um ca. 6 Uhr früh sehr stark aus Süden (!!!) kommen würde, verließen wir diese Bucht bei Morgengrauen und holten den versäumten Schlaf für ein paar Stunden an der Westküste derselben Insel nach. Danach gings in die Marina- und dort konnten wir, obwohl dermaßen gut geschützt, gar nicht einlaufen, sondern mußten ankern und wurden erst am späten Nachmittag per Funk verständigt, dass unser reservierter Platz nun beziehbar wäre. Große Erleichterung unsererseits! Kaum an Land, kamen schon die ersten Geschichten von gestrandeten Yachten und verunglückten Fähren... gut gemacht Captain und Crew! In die Marina konnten wir nicht, da auch hier einige Schäden entstanden waren einige Stunden vor unserer Ankunft...
Horsti übergab uns noch eine Flaschenpost, welche wir am 1. Jänner 2014 um 11 Uhr nahe der Surin Islands den Fluten übergaben... wir sind mal gespannt wo diese ankommt...