Zurück in der Marina hören wir Neuigkeiten- die Thai Behörden haben die Regelungen für die Aufenthaltsdauer für Yachten total über den Haufen geworfen- quasi über Nacht- und wir befürchten, dass wir unseren Aufenthalt hier verkürzen müssen... unsere 6 Monate enden am 15. März, und eine Verlängerung wie bisher soll auf einmal nicht mehr möglich sein... eine rasche Ausreise nach Langkawi ist so einfach nicht machbar, Werner kommt am 17. Jänner für eine Woche, Sebastian und Theresa am 7. Februar für 2 Wochen, und dann noch Neffe Markus am 26. Februar für 2 Wochen... d.h. uns bleibt nur die Möglichkeit, sollte das Gesetz trotz massiver Proteste durch Yachties und Werftindustrie nicht wieder rückgängig gemacht werden, quasi ruck-zuck nach Markus' Abreise am 11.3. das Land zu verlassen.
Von daher nützen wir jede freie Minute, die noch fehlenden Ersatzteile zu bestellen, uns endgültig für ein neues Dinghi mit Hartboden zu entscheiden (CCrocs in Borneo..., Riffe etc.), die Verlängerung unserer Versicherung zu erledigen, nochmal auf die Suche nach Dieselkanistern zu gehen, Seekarten zu bestellen, unser Motorrad zu verkaufen, unser altes Dinghi zu verkaufen, und und und.... wer möchte, kann gerne die To Do-Liste sehen- aber glaubts mir, keiner will...
Gottseidank erhalten wir endlich die Unterlagen für die "Passage to the East 2014 Rallye", die vom malayischen Fremdenverkehrsamt organisiert wird. Klingt gut, aber wir werden die Rallye für 3 Wochen wg. unserer Heimreise nach Österreich unterbrechen (Grund ist ein wunderschönes Ereignis im Familienkreis), und dann schauen, dass wir den anderen Seglern hinterherkommen. Das heißt die Passage von Singapur nach Borneo- unsere erste mehrtägige Reise ohne Ankerstopp- machen wir alleine.
Wir treffen noch einige Segler, die diese Reise schon hinter sich haben und holen uns wertvolle Tips!
Die allerbeste Idee kommt von Pierre und Catherine von der SY Tea- sehr nette und lustige Schweizer die wir in der Marina wieder treffen:
Und zwar hatten wir ganz dicht UNTER der Wasserlinie von einem mißglückten Ankermanöver (Ankerkette ziehen wenn nicht in leichter Rückwärtsbewegung ist ein No-Go!!!) im November einen "Pecker", schwer zu sagen wie tief.
Das Boot extra herausheben zu lassen ist eine zeitaufwändige und kostspielige Angelegenheit.... also was tun- wir kamen grad in die Marina, Diesel- und Wassertanks leer und am Pier stand eine riesengroße leere Wassertonne aus Plastik- wir hievten diese auf unser Heck, füllten sie mit Wasser, und siehe da, der Bug hob sich gerade hoch genug, Pierre lieh uns ein bißchen Gelcoat zum reparieren, und das wars.... GOTTSEIDANK!!!
Natürlich wechselten dann ein paar Bierchen- sprich eine Palette- den Besitzer...
Vor lauter Stress haben wir ganz auf Fotos vergessen....
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