Freitag, 15. August 2014

Lembongan Island... südöstlich von Bali...

... eine halbstündige Speedboatfahrt entfernt, mit Betonung auf Speed, liegt Lembongan, eine von drei Inseln, wo schnorcheln und tauchen sehr schön sein soll, das schauma uns jetzt mal für 4 Tage an... auch wg. eventuell zukünftigen Ankerplätzen...

Die Abfahrt ist etwas rauh- und erst das Einsteigen.. für uns kein Problem, aber die chinesischen Touris "feigelts"...


Da zählt nur gutes Timing...O-Ton Captain: 1,2 JETZT!!!!


Ankunft auf Lembongan- türkisblaues Wasser...


Wir ziehen für die erste Nacht in ein anderes Resort als gebucht- überbucht, ist uns zum ersten Mal passiert auf unseren Reisen...


Das Moperl steht nicht lange still, der erste Ausflug um die Insel, super Landschaft, ordentliche Surferwellen..


Starrt da etwa jemand schon wieder sehnsüchtig aufs Meer?


Mittagsrast am Strand. Dieser hier ist zum Schwimmen nicht so gut geeignet, aber zum herumstreunen...


Wer streunt denn da daher, uns trifft fast der "Umschlag", wie der Captain das gerne ausdrückt, ein leibhaftiger brauner Labrador, Osito täuschend ähnlich...


Da bringt uns jetzt nichts mehr weg, sind alleine in einem sehr guten Restaurant... obwohl, nicht ganz alleine, zwei der sehr hübschen balinesischen Tauben stibitzen Reis von einem Geisterhäuschen...


Und wer genau schaut, entdeckt hier noch ein Tierchen....


Am Strand werden Opfergaben verteilt...


Und insgesamt sind die Lembonganer von früh bis spät emsig unterwegs, transportiert werden schwere Lasten am Kopf...


Es wird Abend und noch immer sind wir hier, fasziniert von der Atmosphäre.... und den typischen Auslegerbooten- hier motorisiert, aber wir werden sie später noch segelnderweise antreffen.


Oma und Enkelin bei der "Algenernte"....


Und da wohnt der braune Labrador, eine Villa, die Australiern gehört, ist sein Wohnsitz, er sitzt auf der Mauer und schaut dem Treiben am Strand zu...


Neuer Tag, neues Glück, wir wechseln die Unterkunft, schwingen uns aufs Moped und begeben uns nach einem mageren Frühstück auf die Suche nach Cappuccino und Co. - erfolgreich...

Am Weg fahren wir am ersten Friedhof vorbei, den wir in Bali sehen, sind verwundert, da wir erfahren haben, dass nach den Verbrennungszeremonien die Asche des Verstorbenen normalerweise dem Meer übergeben wird...


Ausblick auf den touristischsten Strand der Insel, busy aber trotzdem schön...



Wir rasten schon wieder, in einer Strandbar, die ein wenig an Thailand erinnert... Heimweh!!!


Möbel aus Schwemmholz...


Mit diesen kleinen Booten kann man Schnorchelausflüge rund um die Insel- für den nächsten Tag geplant- machen...


Typisch balinesische Hütterl....


 Der Captain ist am Exploren, wie immer...


Auch hier sind die Einheimischen kreativ....


Von Lembongan zur nächsten Insel gibts es einen Ministeg für Fußgänger und Mopedfahrer, der wird zunächst zu Fuß vom Captain auf Sicherheit getestet. 


Die "Fleckerlteppiche" im Meer sind Algenteppiche, und werden von den Einheimischen regelmäßig geerntet.


Der Driver hat sich ein Bierli verdient- samt Burger... und über die Aussicht hier dürfen wir uns auch nicht beschweren...



So schauen die Algen aus- frisch geerntet- wer die wohl isst (Japaner?)?


Wir haben einen "Patschen" finden aber gleich eine "Werkstatt", wo der behoben wird, Kostenpunkt 20.000,- Rupien, das sind in etwa € 1,-.....


Algensammlerin...


Im nächsten Dorf (Mittelpunkt ist dieser sensationelle Baum) finden wir eine männliche Menschenmenge vor, der Captain bremst, die Crew ahnt Schlimmes, überall liegen tote Hühner herum...


Ein Hahnenkampf!!! Soll ja seine Ursprünge in der Religion haben, aber soweit ich gesehen habe, gehts da mehr um Kohle, die Scheine wechseln in dicken Stapeln die Besitzer. Den Kampf selbst schaut sich nur der Captain an, und selbst der war nicht wirklich begeistert von dem Schauspiel... keine Angst, es kommen jetzt keine schlimmen Fotos...





Schöne Unterkunft mit Moskitonetz.. neue traditionelle Hütterl, ein bissi lieblos und unmotiviert geführt...



An unserem Lieblingsstrand (der Labradorstrand) strolchten wir stundenlang herum und fanden bei Ebbe tolle Muscheln...






Sieht man die Vorfreude???


Dazwischen gibts immer was zum Beobachten- jetzt wissma auch, warum die Balinesen so klein sind... bei den Lasten...


Knuspriges Huhn für den Captain...


Saté-Spießerl für die Crew...


Next day, unser Schnorchelausflug... Wetter passt, aber eher kühl...


Die Auslegerboote funktionieren super...


Gänsehaut schon beim Bootfahren...


Super Sicht, die beste bisher, aber es ist echt kalt da drin.....



Extreme Strömungen, so haben wir das noch nie gesehen, wir fahren weiter...


Zweiter Stop, wir erfahren, dass hier um diese Jahreszeit Wasser aus den Tiefen des Ozeans heraufgetragen wird, kein Wunder, dass wir FRIEREN... aber das bringt auch die Manta Rochen herauf, die wir falls alles gutgeht heute noch zu Gesicht bekommen werden... oder hamma deswegen etwa Gänsehaut?


Der Captain umschwärmt.... wie in alten Zeiten ;-)








Aufgrund der starken Strömungen- bis zu 5 Knoten, da ist man schnell abgetrieben trotz Flossen, ist der nächste Stop im Schutz einer kleinen Insel...


Es wäre sowas von wunderschön, leider halten wirs nicht länger als fünf Minuten im Wasser aus...


Ums Eck rundherum Richtung Manta Point kommt der Schwell vom Südwestmonsun voll zum Tragen... und genau hier ruft plötzlich der Balinese: MANTA, MANTA, und wir sehen doch tatsächlich zwei Exemplare ganz an der Oberfläche, es scheint fast, sie spielen miteinander... vor lauter Aufregung schaffen wir kein Foto.... und entscheiden uns schweren Herzens aufgrund des Seegangs, hier sicherheitshalber nicht ins Wasser zu gehen :-(






Nach verkürztem Trip wärmen wir uns unter der heißen Dusche schnell auf, und schon sitzen wir wieder am Motorbike.... es gibt so viel zu Beobachten, und die Zeit ist uns zum am Strand Herumliegen einfach zu schade...




Trotz Protest vom Captain wird das 1000dste Geisterhäuschen fotografiert...



Ein kleiner Sundowner auf einer sensationellen Terrasse, und wir schauen wieder fasziniert einem einzigen Surfer zu...


OK, das wär der zweite gewesen, aber das Brettl ist nicht mehr ganz intakt...






Zum Essen und Beobachten sitzen wir wieder am "Labrador Beach"....


Ein Spaziergang auf den Hügel beschert uns einen schönen Sonnenuntergang...


Das ist jetzt das 1001ste Geisterhäuschen...


Interessante Kombi....


Zeit muss man haben, und Inspiration...





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