Die Crew hat sich durchgesetzt und wir verlassen Langkawi am 17. November. Der Kühlschrank werkelt brav....
Wir sind sehr aufgeregt und sobald sich zwischen Langkawi und Ko Tarutao in Thailand die Grenze zeigt, wird die Gastlandflagge gewechselt.... ein besonderer Moment für uns!
Die malayische Flagge ist ja schon fast wie geschreddert...
Die Thai Flagge sieht auch nicht viel besser aus...
An der "Grenze"....
Die Crew mal ganz nachdenklich...
Pause- no way... plötzlich ruckt es wie verrückt an unserer Angel- die Spannun steigt, in Windeseile werden Eimer, Haken, Messer, und Alkohol zum "ertränken" ins Cockpit geschafft... doch wir ahnen Böses...
Genau, wieder mal nur ein zerfetzter Reissack, aber besser an der Angel als in der Schiffsschraube!!!
Da gibt abends dann nur ein Supperl und als Gutzi Parmesanstücke in Olivenöl mit Baguette und ein Glaserl Rotwein für den Captain!
Wir liegen halbwegs gut in Nordwesten von Ko Tarutao- der Captain liegt in der Koje und die Crew freut sich über den Ankerplatz... südwestlich von hier liegt Ko Lipe, das wir wegen dem schlechteren Windwinkel nicht angesteuert haben- GOTTSEIDANK, weil die Crew hört bei einem Gewitter über Ko Lipe, das man in der Nacht schön sieht, bei Blitz Nr. 27 zu zählen auf.....
Ein paar Tage muss unser geklebtes Großsegel noch halten, sieht schlimm aus, doch in Phuket bekommen wir von Rolly Tasker, dem größten Segelmacher in Asien, unser neues...
Wir nähern uns Ko Talibong und überlegen kurz hier zu ankern... nicht gut geschützt, aber hier sollen noch Seekühe (Dugongs) zu sehen sein...
Es weht ordentlich und hinter uns scheint sich was zusammenzubrauen...
Schaut am Foto jetzt harmlos aus, links hinten haben wir deshalb Ko Talibong hinter uns gelassen und sind am Weg zu einer unserer Lieblingsinseln- Ko Mook!
Gut gemacht- der Regen verschont uns hier und in Windeseile gehen wir an Land in unser Lieblingsrestaurant- Curry mit Shrimps lockt! Die windschiefe Terrasse steht noch uns wir sitzen in der Pole Position direkt überm Meer.
Dem Captain kanns gar nicht schnell genug gehen und so serviert er selber...
Manchem mag es ja seltsam erscheinen, denn wir genießen jeden Sonnenuntergang wie wenn es der letzte wäre...
Wir beschließen einen Tag Segelpause einzulegen und begeben uns per Dinghi an einen kleinen Ministrand, den die Crew nicht kennt. Der Captain war damals mit Neffe Markus dort, was der Crew einen schönen Morgenschlaf eingebracht hat...
Ein bißchen Fauna...
.... und Flora...
Cast away???
Strand bei Ebbe...
Genauso fühlen wir uns!!!
Wir haben den Sonnenstand nicht einberechnet und die Fotos gegen das Licht werden nix, daher wird umgeschlichtet...
Jetzt aber!
Der Captain rast ohne den "Ballast der Crew"...
Die Krönung des Tages...
Ein bißchen verschlafen gehts frühmorgens auf Richtung Norden.. Wind schaut gut aus, mal schauen wie weit wir es schaffen...
Es muss immer ein erstes Mal geben... bei tollem Wind und Schräglage fliegen die Teller!!! So eine schlampige Crew!
Ein toller Segeltag bringt uns bis Ko Phi Phi die Partyinsel... gewußt wie ankern wir im Nordwesten, der einzigen ruhigen Bucht und wandern durch die Landschaft bis in ein kleines Touri-Dorf im Nordwesten... Hunger ruft!
Intakte Mangroven....
Kleine feine Restaurants, was will das Herz mehr!
Rechtzeitig vor Sonnenuntergang machen wir uns auf den Rückweg...
Für die Crew immer der schönste Moment... abends Wetter beobachten. Diese Gewitterwolke zieht brav über uns drüber Richtung Phuket.. im Hintergrund die Lichter der Fischer...
Ein letzter toller Segeltag bringt uns nach Phuket in die Yacht Haven Marina, dorthin, wo alles anfing.... wir sind leider spät dran und müssen hinter der Marina ankern, haben aber schon unseren Liegeplatz für die nächsten paar Tage bestätigt bekommen, es is fast wie "heimkommen"....
Nach dem Abendessen gehts ab in die Koje, als der Captain plötzlich ruft: "Da kratzt etwas am Rumpf!" Die Crew hat wie immer nix gehört aber wir sehen nach, könnte ja ein Baumstamm oder ähnliches sein...
Überraschung, ein Waran will die Sailabout entern!!! Bewaffnet mit dem Enterhaken stupst ihn der Captain an- der Waran insistiert! Hilfe, der zerkratzt uns unser neues Antifouling!!!
Normalerweise sind die ja schreckhaft, aber dieser wehrt sich, gibt nicht auf, der Captain wird grob und das Stupsen wird etwas verstärkt. Er schwimmt eine Runde und im Lichtkegel der Taschenlampe sehen wir dass er zurückschwimmt. Also nochmal fest, Captain!
Er scheint in die Flucht geschlagen zu sein.... Komischerweise wollte er am Rumpf hochklettern.... unmöglich, aber was wenn er unsere Schwimmplattform entdeckt? Und wir ihn nicht hören, dann haben wir das Monster an Deck... oder wars gar kein Waran, sondern ein Croc??? HILFE!!!
Captain reagiert, da wir unser Cockpit nach hinten nicht komplett schließen können, nur die Stufe anhaben, bleibt ein Loch, durch das er schön reinschlüpfen könnte... als kommen zwei leere große Wasserbehälter rein, die er bewegen müßte, und das sollte man dann doch hören....
Die Crew hat "Wach-Alpträume", dass sie in der Koje aufwacht mit einem Waran im Arm....
Glücklicherweise wurden wir den Rest der Nacht verschont, Vorfreude, die Crew der Marina und unsere Restaurant-Mädels wieder zu sehen...
Auch wurde die Marina von Grund auf völlig neu aufgebaut und soll jetzt richtig luxuriös sein- was freuen wir uns auf eine schöne lange heiße Dusche!!!!
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