Dienstag, 9. Dezember 2014

Ab gehts gen Süden...

... unsere Zeit in Thailand läuft (für diesmal ab) und nach den Ausklarierungsformalitäten am Festland....

(eine ganz eigene Geschichte nur für die ganz neugierigen Leser... frühmorgens per Dinghi an Land, per Moped zum Ferry Pier von Ko Chang, rauf auf die Ferry, wir sehen ganz seltene rosarote Delphine!!! runter von der Ferry, nach Süden eine halbe Stunde zum Laem Ngop Pier zur Immigration, die schicken uns zuerst zum Hafenmeister, die schicken uns wieder weg, erst am Nachmittag ist jemand da... per Moped eine halbe Stunde in den Ort Trat zum Busbahnhof, per Bus, naja so ein offenes sogenanntes Songtheaw ca. 70 km Richtung kambodschanische Grenze zum Zoll, wir wissen nur es liegt 3 km vor dem Ort Klong Yai, und mittels Mini-Thai-Wörterbuch in dem Zoll sogar drinsteht läßt uns der Fahrer am richtigen Gebäude raus... rein um 10 vor 12 zum Zoll, sie fertigen uns gottseidank schnell ab- Mittagessenszeit ist heilig bei den Thais..... wir rufen per Telefon unseren Fahrer an, und er fährt mit uns zurück nach Trat.... unser Moped ist noch da und wir klappern alle Banken ab auf der Suche nach US Dollar, die braucht man in Kambodscha... keine Dollars in ganz Trat verfügbar, na bravo... also zurück per Moped zum Hafenmeister, sie fertigen uns ab, verlangen jedoch 1000 Baht, sehr unüblich, und als ich nach einem Beleg frage, wird die Dame ganz blaß, aber ich gebs ihr.... weiter zur Immigration, dem sehen wir mit Angst entgegen, denn der Officer in Ko Samui hatte sich ja einen Monat vorher in Ko Samui geweigert, unsere Pässe zu stempeln... die zuständige Dame sei nicht da, weil krank sagte man uns und betrachtete ratlos unsere ungestempelten Pässe... wir hatten nur ein Schreiben bekommen, in Thai Schrift natürlich, dass wir ordnungsgemäß eingereist waren... die Dame wird aus dem Krankenstand ins Office geholt, ist dementsprechend geladen und schnupft und schimpft herum, als sie dann sieht, dass wir keine Eingangsstempel haben, wird sie richtig sauer und bläst sich mit Uniform so richtig vor uns auf... wir berichten wahrheitsgemäß was Sache war und dass das ein Fehler ihres Kollegen in Ko Samui war. Sie schnaubt wie ein böser Wasserbüffel und tätigt 5 verschiedene Telefonate... schließlich bekommen wir von ihr unseren Eingangsstempel und Ausgangsstempel- datiert am selben Tag.... das ganze war ganz schön stressig, aber jetzt mal erledigt, es sollte dann beim Einklarieren noch Schlimmer kommen, aber ich will nicht vorgreifen... zürück per Moped zur Ferry, rüber nach Ko Chang, Strand Dinghi, Boot, TOT!!! Das ganze hat 13 Stunden gedauert und wir fallen in die Koje...)

....... segeln wir Richtung der Inseln Ko Mak und Ko Kut.



Weit kommen wir nicht... wir stoppen am Klong Phrao Beach an der Westküste von Ko Chang, um ein paar Hotels und Locations zu besichtigen, da sich die Eltern der Crew- juhu! - für Ende Jänner angemeldet haben. Landurlaub mit ein paar Segeltagen ist geplant!!!!

Klong heißt Fluss und wir fahren eben diesen Klong Phrao ein bißchen rauf mit dem Dinghi...


In diesem Stelzen-Seafood Restaurant waren wir anläßlich unseres Urlaubes 2006 schon... der (damalige?) Besitzer war ein deutschsprechender, sehr netter älterer Thai, der einige Zeit in Rosenheim gearbeitet hatte. Er meinte, wir sollten zum Sonnenuntergang zum Essen kommen... als wir dann eintrudelten, spielte er uns doch tatsächlich MOZART vor!! Ob der noch da ist???


Ein paar tolle Lokale am Fluss...



Beim Schild "Coffee and Massage" bleiben wir stehen und parken direkt vorm Haus sozusagen...



Die Damen servieren nicht nur Kaffee und ein paar lokale "Gutzies", sondern zeigen uns was heute so am Speiseplan steht... naja...


Die werden feinsäuberlich abgespült und dann eine Stunde lang gekocht, das Fleisch herausgelöst, ausgenommen, zerkleinert, und uns mit einem Chili-Lemon Dip angeboten.. nochmal naja...


Die Crew nimmt Kontakt mit der Heimat auf...


... während der Captain in der Küche "herumgschaftelt"..


Die Skepsis im Gesicht, ist ok aber unser Lieblingsessen wird das nicht werden...



Die netten Masseusen schenken uns dann noch 2 leere Muscheln als Souvenir und der Captain beginnt sogleich am Stand, diese vom Algenbewuchs zu befreien...


Weiter nach Ko Mak... strahlender Himmel und guter Wind begleiten uns...


... jetzt noch auf Hochglanz polieren!!!!


Vor Ko Mak erwartet uns ein "schlafender Elefant"..



... ein paar sehr schöne Strände, ein schöner Sonnenuntergang und eine ruhige, kühle Nacht, was will das Seglerherz mehr???


Nicht sehr viele Meilen weiter ankern wir auf 3 Meter unterm Kiel in der Bang Bao Bucht in Ko Kut... so schön uns fehlen die Worte...


3 Resorts, 2 Tauchschulen, glasklares Wasser, wir sind als Segler sehr willkommen überall und können an Land duschen und die Liegen benutzen... wir schauen natürlich auch gleich nach einer Unterkunft für die Eltern der Crew- Seaview ist perfekt...



Ein Katzensprung mit dem Dinghi...


Der umtriebige Captain nutzt das klare Wasser gleich zum Schrubben der Wasserlinie...


Warten auf den Sonnenuntergang...


Zwei ganz toughe Schweizer, sind mit diesen Booten aus von Pattaya her unterwegs... man beachte das sensationelle Dinghi am rechten Boot...



Da wird sogar der Steg gekehrt... und wir begegnen unserem ersten Kambodschaner, sehr nett, hilfsbereit, fleissig, und gutes English...




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