Letztendlich heißt es jedoch "Leinen los" um 4 Uhr früh bei Nieselregen, damit wir den längsten Törn Richtung Penang vor Sonnenuntergang schaffen- 96,33 Seemeilen waren es- ouff!!!
Von der Rückreise gibt es kaum Bilder, aber viele Gschichtln... und viele Squalls (Unwetter mit Regen und Sturm), denen wir dank Radar doch noch manchmal knapp ausweichen konnten.
Im zollfreien Langkawi machten wir einen Tag Shopping-"Pause", und dann gings unter gerefften Segeln an die Ostküste von Ko Tarutao, der ersten Insel nördlich von Langkawi in thailändischen Gewässern. Dort verbrachten wir 2 Nächte, da wir (das erstemal in unserer "Laufbahn") wieder umdrehten und auf freundlicheres Wetter warteten...
Nicht umsonst, denn am nächsten Tag kam uns zwischen den Inselchen bei Ko Bulon etwas ganz "spanisch" vor... der Käpitän sichtete nämlich in der Ferne eine "neue" Insel... Rätselraten... vor 1 Monat beim runtersegeln war die nämlich noch nicht da- aber sowas soll ja vorkommen...
So und jetzt gibts eine Panne, sogenannte "Fotopanne", der Ordner mit den Fotos dieser ominösen Insel ist momentan nicht auffindbar... also, liebe Freunde, laßt mal eure Phantasie spielen...
In Wahrheit war es gar keine Insel, sondern eine Plattform, auf der, von kleinen Schlepperbooten gezogen, alle möglichen Dinge transportiert werden... und die hing da schräg und ganz ohne Schlepper im 15 Meter tiefen Meer herum... dürfte beim Wind und Wellen irgendein Unfall passiert sein...
Aber vielleicht haben wir Glück und a) finden die Bilder wieder oder b) eher Unglück und finden die Plattform wieder, wenn wir im März Richtung Langkawi aufbrechen (gut möglich bei den Thai Sitten, dass die noch nicht weggeräumt wurde und irgendwo herumgespült wird :-(
Sorry....
Mittwoch, 4. September 2013
Dienstag, 3. September 2013
... wieder im Wasser- Cameron Highlands und wieder zurück nach Phuket...
... weil wir fliegen am 23. September auf Heimaturlaub für 6 Wochen nach Österreich!!!
Ein paar Verzögerungen gibt es noch..
.... eine weniger nette- genau beim "haul in" springt unser ansonsten immer verläßlicher Motor nicht an- gottseidank ist Freund Chris in der Nähe und "schleppt uns ab" mit seinem Dinghi- DANKE!!!
... und eine gaaannzzz nette Verzögerung: Obwohl die Zeit langsam drängt, begeben wir uns nach einem halben Jahr zum ersten Mal auf "Landurlaub", fahren zum Abkühlen in die bekannten "Cameron Highlands" und besichtigen dort Tee- und Erdbeerplantagen- sozusagen als Belohnung für die heißen Tage und als kleiner verspäteter "Hochzeitstagsausflug"!
Die Anzahl der Fotos spricht für unsere Begeisterung- am liebsten hätten wir unsere imaginären Flügel ausgebreitet und wären über die Landschaft geflogen, wir habens auch probiert, leider ohne Erfolg....
Am Heimweg entdeckten wir in einer gesichtslosen malayischen Kleinstadt- deren Namen wir uns nicht mal merkten- und das heißt was- das malayische Pendant zum "Schiefen Turm von Pisa"...
Ein paar Verzögerungen gibt es noch..
.... eine weniger nette- genau beim "haul in" springt unser ansonsten immer verläßlicher Motor nicht an- gottseidank ist Freund Chris in der Nähe und "schleppt uns ab" mit seinem Dinghi- DANKE!!!
... und eine gaaannzzz nette Verzögerung: Obwohl die Zeit langsam drängt, begeben wir uns nach einem halben Jahr zum ersten Mal auf "Landurlaub", fahren zum Abkühlen in die bekannten "Cameron Highlands" und besichtigen dort Tee- und Erdbeerplantagen- sozusagen als Belohnung für die heißen Tage und als kleiner verspäteter "Hochzeitstagsausflug"!
Die Anzahl der Fotos spricht für unsere Begeisterung- am liebsten hätten wir unsere imaginären Flügel ausgebreitet und wären über die Landschaft geflogen, wir habens auch probiert, leider ohne Erfolg....
Am Heimweg entdeckten wir in einer gesichtslosen malayischen Kleinstadt- deren Namen wir uns nicht mal merkten- und das heißt was- das malayische Pendant zum "Schiefen Turm von Pisa"...
Donnerstag, 29. August 2013
Daniel auf der Eisenaualm....
Neffe Daniel hat seine Aufgabe lt. Karte erfüllt- BRAVO Daniel- wir hoffen Du hattest einen schönen, wenn auch anstrengenden Tag da oben auf unserer Lieblingsalm....
Da lacht er noch der Dani...
Ganz unten rechts- schaut recht grimmig...
Da lacht er noch der Dani...
Ganz unten rechts- schaut recht grimmig...
Bleibt nur eins zu sagen: DANKE, DANI!!!!!
Das nächste Mal dann miteinander!!!
Samstag, 17. August 2013
2 Wochen am Hardstand....
.. jetzt wissen wir, warum es "hardstand" heißt... man steht im Dreck und es ist echt hart...
Zwischendurch entdecken wir ein nahezu lebloses riesiges Seepferdchen im dreckigen Hafenwasser, als Mike es rausfischt und Hund Chili neugierig hinschnofelt, bewegt es sich doch und wir legen es vorsichtig wieder ins Wasser....
Einsamkeit am Arbeitsplatz- in diesem Land sicher kein Thema- "burn-out" aber auch nicht.... es dauert ein Weilchen, bis alle "cradles" an den richtigen Stellen platziert sind... hat der Käptn ja alles vorgemessen und markiert...
Nach mühsamem "Sanden"- d.h. Abschleifen der alten Antifouling-Schicht mit Schmirgelpapier (nass, weil das Zeugs ist pures Gift und sollte als Staub auf keinen Fall eingeatmet werden, aber verflüssigt auch nicht auf die Haut gelangen..) geht's los mit der ersten "Primer"-Schicht, die Untergrundhaftfarbe, auf der dann das eigentliche Antifouling aufgetragen wird.
Mike war restlos begeistert von der grauen Farbe- aber leider leider- kommt ja dann noch das Antifouling in türkis-blau-grün... dazwischen und währenddessen haben wir natürlich auch gewerkelt, z.B. das Bugstrahlruder ausgebaut und abgeschliffen, auch den Propeller und Propellerschaft auf Hochglanz gebracht und und und... aber wer fotografiert uns schon beim Arbeiten??? Doch, ein paar Fotos gibt's....
Einmal mußte eine Lösung gefunden werden bezüglich Dieseltank... dieser leckte, wenn er zu voll gefüllt wurde, quasi nach oben durch den Deckel, der Käptn hatte die Vermutung, dass da eine Dichtung falsch angebracht worden war, und genauso wars... aber zuvor mußte der Deckel noch geöffnet werden, steckte nämlich fest wie mit Superkleber behandelt- man beachte des Käptns abenteuerliche Lösung, mittels verbesserter Hebelwirkung den Deckel zu überlisten...
Foto Diesentank- fehlt noch wg. mangelnder Internetverbindung...
Weiters wurde in einer Wartepause- die Arbeiten wurden mehrmals unterbrochen- malayische Feiertage sind zahlreich- die erste Winsch in Eigenregie zerlegt, gereinigt, gestreichelt, bewundert, eingeölt, geschmiert, wieder zusammengebastelt und von außen glänzend poliert!!!
Foto Winsch fehlt- Grund siehe oben...
Zwischendurch entdecken wir ein nahezu lebloses riesiges Seepferdchen im dreckigen Hafenwasser, als Mike es rausfischt und Hund Chili neugierig hinschnofelt, bewegt es sich doch und wir legen es vorsichtig wieder ins Wasser....
Einsamkeit am Arbeitsplatz- in diesem Land sicher kein Thema- "burn-out" aber auch nicht.... es dauert ein Weilchen, bis alle "cradles" an den richtigen Stellen platziert sind... hat der Käptn ja alles vorgemessen und markiert...
Nach mühsamem "Sanden"- d.h. Abschleifen der alten Antifouling-Schicht mit Schmirgelpapier (nass, weil das Zeugs ist pures Gift und sollte als Staub auf keinen Fall eingeatmet werden, aber verflüssigt auch nicht auf die Haut gelangen..) geht's los mit der ersten "Primer"-Schicht, die Untergrundhaftfarbe, auf der dann das eigentliche Antifouling aufgetragen wird.
Mike war restlos begeistert von der grauen Farbe- aber leider leider- kommt ja dann noch das Antifouling in türkis-blau-grün... dazwischen und währenddessen haben wir natürlich auch gewerkelt, z.B. das Bugstrahlruder ausgebaut und abgeschliffen, auch den Propeller und Propellerschaft auf Hochglanz gebracht und und und... aber wer fotografiert uns schon beim Arbeiten??? Doch, ein paar Fotos gibt's....
Einmal mußte eine Lösung gefunden werden bezüglich Dieseltank... dieser leckte, wenn er zu voll gefüllt wurde, quasi nach oben durch den Deckel, der Käptn hatte die Vermutung, dass da eine Dichtung falsch angebracht worden war, und genauso wars... aber zuvor mußte der Deckel noch geöffnet werden, steckte nämlich fest wie mit Superkleber behandelt- man beachte des Käptns abenteuerliche Lösung, mittels verbesserter Hebelwirkung den Deckel zu überlisten...
Foto Diesentank- fehlt noch wg. mangelnder Internetverbindung...
Weiters wurde in einer Wartepause- die Arbeiten wurden mehrmals unterbrochen- malayische Feiertage sind zahlreich- die erste Winsch in Eigenregie zerlegt, gereinigt, gestreichelt, bewundert, eingeölt, geschmiert, wieder zusammengebastelt und von außen glänzend poliert!!!
Foto Winsch fehlt- Grund siehe oben...
Freitag, 16. August 2013
Pangkor Island- die Arbeiten beginnen...
Ein langer Törn- genau 13 Stunden- brachte uns grad noch rechtzeitig vor Sonnenuntergang an die Nordostseite der Insel Pulau Pangkor, wo wir die Nacht verbrachten.
Am nächsten Morgen gings vorbei am Pangkor Island, die Ostküste gesäumt von Fischerbooten...
Auf los geht's los- der Käptn steuert gekonnt in die kleine Lücke auf den sogenannten "Sea Lift" zu, die Luftschläuche füllen sich hydraulisch, und schwupps, keine 5 Minuten später, stehen wir an Land, wo die Sailabout mittels Hochdruckreiniger noch abgespritzt wird....
Der Käptn ist happy.... alles läuft wies soll...
Foi bitte net obi, Käptn, i brauch Di no!!!
Der Joe hat uns bezüglich der notwendigen Unterwasserarbeiten (das berühmte erste Mal ist nicht so easy...) bestens beraten, wir entscheiden uns aus Zeitgründen für die abgespeckte Version, d.h. es werden nicht alle früheren Schichten Antifouling entfernt, das hätte zu lange gedauert, und wir wollten doch unseren Heimflug nicht verpassen...
Man glaubts ja kaum, es wackelt zwar da oben aber nix ist gekippt, dürfte wohl am Gewicht im Kiel liegen... jetzt wird eingeparkt....
Und der Käptn???? Der kanns wieder mal nicht erwarten... weder sind wir vom Sea Lift runter und auf den Stützen noch ist weit und breit irgendein Arbeiter zu sehen- aber eine (wie heißt das?, ah ja, danke Käptn) Langspachtel ist ja schnell gefunden, und man geht mit guten Beispiel voran....
Kleine Korrektur- bei den Gasteiner Bergvölkern sagt man zur Langspachtel "Schäpser" oder "Schepser", da müssen wir noch nachrecherchieren....
Am nächsten Morgen gings vorbei am Pangkor Island, die Ostküste gesäumt von Fischerbooten...
Auf los geht's los- der Käptn steuert gekonnt in die kleine Lücke auf den sogenannten "Sea Lift" zu, die Luftschläuche füllen sich hydraulisch, und schwupps, keine 5 Minuten später, stehen wir an Land, wo die Sailabout mittels Hochdruckreiniger noch abgespritzt wird....
Der Käptn ist happy.... alles läuft wies soll...
Foi bitte net obi, Käptn, i brauch Di no!!!
Der Joe hat uns bezüglich der notwendigen Unterwasserarbeiten (das berühmte erste Mal ist nicht so easy...) bestens beraten, wir entscheiden uns aus Zeitgründen für die abgespeckte Version, d.h. es werden nicht alle früheren Schichten Antifouling entfernt, das hätte zu lange gedauert, und wir wollten doch unseren Heimflug nicht verpassen...
Man glaubts ja kaum, es wackelt zwar da oben aber nix ist gekippt, dürfte wohl am Gewicht im Kiel liegen... jetzt wird eingeparkt....
Und der Käptn???? Der kanns wieder mal nicht erwarten... weder sind wir vom Sea Lift runter und auf den Stützen noch ist weit und breit irgendein Arbeiter zu sehen- aber eine (wie heißt das?, ah ja, danke Käptn) Langspachtel ist ja schnell gefunden, und man geht mit guten Beispiel voran....
Kleine Korrektur- bei den Gasteiner Bergvölkern sagt man zur Langspachtel "Schäpser" oder "Schepser", da müssen wir noch nachrecherchieren....
Montag, 12. August 2013
Expedition "Haul out"
Von Langkawi aus begaben wir uns Richtung Penang (Hauptstadt Georgetown, UNESCO Weltkulturerbe, hatten wir im Dezember 2012 drei Tage lang auf dem Landweg besichtigt...)
Ein Zwischenstopp auf einer Insel südlich von Langkawi mit sensationellem Sonnenuntergang...
Durch diesen Zwischenstopp verkürzten wir uns die Reise nach Penang, weil ein Törn über Nacht oder über einige Nachtstunden ist in diesen küstennahen Gewässern aufgrund von Fischernetzen, Fischreusen, und vermüllter See nicht wirklich zu empfehlen- wer geht schon gerne in der Nacht ins Wasser, wenn sich etwas in der Schiffsschraube verfängt... noch dazu, bei diesen Meeresbewohnern...
In den Gewässern um Langkawi fielen uns diese Art von Quallen zum ersten Mal in relativ gehäufter Form auf.... wir müssen erst recherchieren, um welche Ungeheuer es sich da handelt, bevor wir uns da näher ranwagen...
Next stop: kleine Insel vor Penang, Grund: wir wollten ohne Stress und ganz in Ruhe zwischen der Insel Penang und dem Festland durchmanövrieren- viel Schiffsverkehr, viel zu betrachten... und zwei Brücken....
Vor der Insel Pulau Songsong (sie heißt wirklich so!) kam ein Fischerboot längsseits- Mike bekam ein bissi die Krise, von wegen Kratzer, und die Fischer warfen uns netterweise drei Fische an Bord-
Next Operation: Fische entschuppen, ausnehmen, filetieren, und natürlich kochen und verspeisen...
Happy captain- kurz vor der Durchfahrt unter der Penang Bridge- bei Schönstwetter ohne Wind und daher ohne Segel...
Ein Zwischenstopp auf einer Insel südlich von Langkawi mit sensationellem Sonnenuntergang...
Durch diesen Zwischenstopp verkürzten wir uns die Reise nach Penang, weil ein Törn über Nacht oder über einige Nachtstunden ist in diesen küstennahen Gewässern aufgrund von Fischernetzen, Fischreusen, und vermüllter See nicht wirklich zu empfehlen- wer geht schon gerne in der Nacht ins Wasser, wenn sich etwas in der Schiffsschraube verfängt... noch dazu, bei diesen Meeresbewohnern...
In den Gewässern um Langkawi fielen uns diese Art von Quallen zum ersten Mal in relativ gehäufter Form auf.... wir müssen erst recherchieren, um welche Ungeheuer es sich da handelt, bevor wir uns da näher ranwagen...
Next stop: kleine Insel vor Penang, Grund: wir wollten ohne Stress und ganz in Ruhe zwischen der Insel Penang und dem Festland durchmanövrieren- viel Schiffsverkehr, viel zu betrachten... und zwei Brücken....
Vor der Insel Pulau Songsong (sie heißt wirklich so!) kam ein Fischerboot längsseits- Mike bekam ein bissi die Krise, von wegen Kratzer, und die Fischer warfen uns netterweise drei Fische an Bord-
Next Operation: Fische entschuppen, ausnehmen, filetieren, und natürlich kochen und verspeisen...
Happy captain- kurz vor der Durchfahrt unter der Penang Bridge- bei Schönstwetter ohne Wind und daher ohne Segel...
Es ist zwar nicht die Golden Gate aber dennoch imposant....
Captain zweifelt im letzten Moment: issi hoch gnuag?
sie is!
Wohlverdiente Rast im Südosten der Insel Penang, keine Moskitos, Affen am Strand, Adler über uns, letzte Nacht vor der Überfahrt nach Pangkor Island- knapp 100 Seemeilen ohne Möglichkeit zu stoppen.... na guate Nocht! Na nix mit schlafen, der Käptn kontrolliert noch den ganzen Motor und wechselt zur Sicherheit noch den Keilriemen- genau ist genau!!!
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