Trotz ganz netter Welle....
... blieb Werner ganz entspannt...
Birgit hypnotisierte quasi den Krängungsmesser mit der Kamera in der Hand..... nur leider: die 35 Grad, die wir doch manchmal hatten, waren nicht und nicht aufs Foto zu kriegen...
... und fand zwischendurch noch Zeit, unseren Proviant abzulichten...
Kurz vor unserer Ankunft- immerhin nach 6 Stunden rasanter Fahrt - keine anderen Segler in Sicht- trafen wir ein paar Fischer- die armen, da möcht man nicht im 3. Stock sitzen...
Kurz vorm Einlaufen in die erste Bucht- Birgit entgeht gar nichts...
Ein besonders schönes Longtailboot- und kein einziges Speedboot in Sicht :-)
Dach aus Naturmaterialien....
Birgits Blick für Details...
Die Nächte hier sind aufgrund von Fallböen in der ansonsten gut geschützten Bucht nun doch etwas unruhiger, aber wir wachen erholt auf.... nur, wo ist der Werner- über Bord gegangen??? Oder Fischen????
Nein, da isser eh, guten Morgen!!!
Frisch gestärkt nach dem Frühstück begeben wir uns per Dinghi an Land, um die anderen Strände zu erkunden- wir haben von einem "jungle trek" gehört, und weil die Segler ja immer nur herumsitzen, wird jetzt mal Walken angesagt (soll 4 km lang sein- ein Klacks...)
Davor treffen wir noch ein Rudel Kinder aus dem schon erwähnten Dorf der Moken, die selbstgebastelte Armbänder und geschnitzte Meerestiere verkaufen- ein Walhai wird erstanden und wacht über der Küche der "Sailabout".
Der Trek ist mehr ein Abenteuerpfad, sehr schön und voller Schlingpflanzen und Hindernisse....
Dafür wird man dann wie folgt belohnt...
Kaum ausgeschnauft, gehts wieder ans Blödeln...
Als Beweis daß wir wirklich da waren ;-)
Und dazu noch die Insel am Chartplotter (unser GPS Bildschirm):
Unser Christbaum ist wohl schon von der Flut weggespült worden...
Beim Anblick von (nicht ganz) weißem Sand kann man nur strahlen...
Schöne Felsformationen- und ein paar Leute mehr als noch vor Weihnachten...
Wir nützen die Ebbe aus und sparen und den Dschungeltrek sondern waten um die Felsen herum zurück in "unsere" Bucht...
Fotos von uns beiden gemeinsam sind ja eine Rarität...
Am Rückweg treffen wir auf eine Gruppe der Moken-Ureinwohner.... die Kinder spielen ausgelassen mit allen möglichen Naturmaterialien und sammeln Kräuter im Urwald...
Besonders lustig waren diese drei kleinen "Grazien"...
Und Werner, der auf Zuckerentzug im Nationalpark-Resti 3 Schokoriegel erstanden hatte, erlag dem Charme der drei Mädels und schenkte alle her.. dafür hab ich uns am nächsten Tag einen Zimtkuchen gebacken...
Das war für die Mädels wohl was Besonderes...
Diese Figuren stammen von diesen Ureinwohnern..
Alles in allem ein wunderschöner Tag zu viert.... aber ganz glatt kanns nicht immer gehen... der Dinghi Motor streikt nach langer Zeit zum ersten Mal wieder....
So schön neu er ist und aussieht, mit dem Benzin-Ethanol Geschmisch, dass man in Thailand statt normalem Benzin nur mehr erhält (nennen sie Gasohol...), läufts nicht immer so gut...
Aber "Mann" weiß sich ja mittlerweile zu helfen...
Werner vertraut dem Frieden nicht so ganz und testet vorsichtshalber einmal unser Kajak...