Nach insgesamt über einer Woche in Prachuap haben wir genug, der Schwell in der nur halb geschützten Bucht wird immer schlimmer, und die Nächte immer unangenehmer...
Am 26. März beschließen wir, nach Ko Thalu, eine Miniinsel am Weg Richtung Ko Tao, zu (Motor-) segeln... Es steht uns ein Riesenschwell beinahe gegenan, und der Wind nicht viel besser (ziemlich genau aus Osten). Um 6 Uhr wird der Anker gelichtet, die Regenkleidung schon mal parat gelegt. Am Radarschirm sehen wir ringsum einige kleinere Gewitterzellen, und um 9 Uhr schlägt das erste (kleine) dann zu. Nur mehr ein kleines Zipfel vom Vorsegel bleibt stehen...
Um 13 Uhr erwischt uns dann noch ein etwas größeres Gewitter, aber das war es dann mit Regen für diesen Tag.
Wir segeln relativ dicht unter Land und sehen ca. 7 Seemeilen nördlich von Ko Thalu eine Art Tiefseehafen, von der Tiefe her wärs ok zum Ankern, aber zuviel Schwell, das Breakwater einfach falsch gebaut, schade....
Als noch mal raus in die Welle und die restlichen Meilen nach Ko Thalu, wo wir gegen 16 Uhr den Anker auf ca. 5 Meter unterm Kiel auf Sand fallen lassen, ouff, geschafft!!!
Der nächste Tag führt uns dann nach Ko Tao, Gewitter inklusive, wo wir am Sairee Beach auf der Westküste ungern ankern, schlechter Untergrund, gebrochene Koralle, unsäglicher Lärm aus x Beach Bars, und Wellen von den unzähligen Booten, die hier die Taucher in der Gegend herumkarren... Welch ein Unterschied zu dem friedlichen letzten halben Jahr... wir verziehen uns nach Süden nach Ko Phangan, in der Hoffnung.....
Ein Mopedausflug auf Ko Tao zeigt uns, dass die Ostküste noch ruhiger ist, aber leider können wir im NO Monsun dort nicht ankern....
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