Gottseidank gibts auf indischen Hochzeiten keinen Alkohol, also gibts am Tag darauf auch keinen "Hangover" und letzte Vorbereitungen werden getroffen... tags darauf solls losgehen...
Alles trocken, Papier entfernt, nun kann man sich in den Kugelventilen quasi spiegeln.. sie laufen so leicht, dass sie die Crew mit dem kleinen Finger bewegen kann...
Am Morgen kommen wir auf den Sealift...
Der Captain kontrolliert den Vorgang... beim letzten Mal vor 2 Jahren lag auf den aufblasbaren Teilen auf unserer Steuerbordseite ein falscher Plastikschutz, der dann kleben blieb... Tage danch sind wir erst draufgekommen und mußten das Plastik runterziehen, da kam das halbe Antifouling mit runter... wenig optimal, diesmal soll das nicht passieren. Auch darum ließen wir diesmal den letzten Anstrich ein paar Tage lang trocknen....
Der Genauigkeit halber und damit der Tag schneller vorübergeht verwendet der Captain noch die letzte Farbe, um das Ruder nochmal zu streichen...
Unser "vergoldeter" Prop...
Diesmal schaffen wir es, dass uns eine Seglerbekannte, Alison, beim Haul In fotografiert!!!
Wir müssen ja beide an Bord sein, einer am Motor, der andere bei den Leinen beim Anlegen in der Marina. Wir haben in den letzten Tagen so einige Horrorszenen beim Haul In von anderen Booten beobachten können...
1. Ric's "360" Drehung, samt Umwerfen von einem Poller....
2. Eine französische Yacht mit nagelneuem Propeller sollte beim Haul In ja nach rückwärts fahren, anstatt dessen Vollgas vorwärts... was ist da passiert? Die Besitzer hatten den neuen Prop bestellt, und nicht darauf geachtet, dass es links- und rechtsdrehende gibt, und prompt den falschen eingebaut.... das kann ins Auge gehen...
3. Ein riesengroßer Katamaran mußte mit Booten in die Marina gezogen werden, da BEIDE Motoren nicht starteten... kann vorkommen... am darauffolgenden Morgen wurde er deswegen wieder herausgehoben, und auch WEIL ER ZU SINKEN begann... Leck!
4. Bei einer anderen Yacht haben wir gesehen, dass sie den Sealift auf der Rampe nicht weit genug ins Wasser gefahren hatten, und die Yacht streifte dann mit dem Kiel samt neuem Antifouling am Beton...
OISO wird Marina Boss James gebeten, diesmal dabei zu sein und darauf zu achten, dass die Jungs den Sealift weit genug reinfahren und die Sailabout ins Wasser lassen UND und zeitgenau Bescheid geben, wenn weit genug im Wasser, bevor der Rückwärtsgang rein kommt....
Und es klappt alles wie gewünscht....
Noch a bissi....
Motor springt an :-), wir schwimmen!!! Zur Sicherheit wartete Seglerfreund Teri mit dem Dinghi im Wasser.
Die Strömung war stark, und dank unseres Bugstrahlruders machen wir locker einen "180" und der Captain parkt routiniert ein...
Ouff, große Erleichterung, das war vielleicht ein Monat!!!!
Wir bitten die Marina Crew, die Air Con über der Luke abzuholen, müssen mehrmals bitten (no, not tomorrow, NOW please!), können die Luke schließen und der Captain kriegt zur Belohnung mal ein Bierli!
Unsere eingebaute Air Con springt nicht gleich an, erwartungsgemäß, weil ja die Wasserzufuhr, wo er Meerwasser ansaugen soll, mit Luft gefüllt ist. Trick siebzehn- man bläst mit dem Wasserschlauch von außen Wasser rein bis die Luft sich vertschüßt...
.... anbei das Bild von dieser Aktion, man beachte die akrobatische Leistung!!!
Schlußendlich läuft alles wie es soll und es macht sich große Erleichterung und Müdigkeit breit... kurzes Abendessen steht noch am Plan- UND- Eis holen, zum x-ten Male... aber die Geschichte verdient ein eigenes Kapitel!!!!
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